Regionale Integration
Kolumbien stoppt Stromexporte nach Ecuador wegen Zöllen
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Das kolumbianische Ministerium für Bergbau und Energie veröffentlichte am 22. Januar 2026 die Resolution 40064, die internationale Stromtransaktionen mit Ecuador aufgrund der 30-prozentigen Zölle von Präsident Daniel Noboa aussetzt. Die Maßnahme tritt um 18 Uhr an diesem Tag in Kraft und priorisiert die nationale Versorgung. Ecuador gibt an, über ausreichende Kapazitäten zu verfügen, um seinen Energiebedarf ohne Importe zu decken.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro schlug vor, die Idee der Gran Colombia durch eine konstituierende Abstimmung wiederzubeleben, um regionalen Tourismus und Konnektivität zu stärken. Er stellte sich eine Konföderation autonomer Nationen mit vom Volk bestimmten gemeinsamen Politiken vor, angelehnt an Modelle wie die Europäische Union.
Von KI berichtet
Kolumbianische Exporte bis Oktober 2025 positionieren die Lateinamerikanische Integrationsassoziation (Aladi) als zweiten Pfeiler des Außenhandels mit 26,4 % des Gesamtwerts. Diese Zahl übertrifft bei Weitem die Verkäufe in die EU und nähert sich fast den Werten nach Asien. Die Analyse stellt strategische Prioritäten infrage, die ferne Abkommen der regionalen Integration vorziehen.