Präsident Abdel Fattah Al-Sisi hat Pläne zur Modernisierung des ägyptischen Bildungssystems besprochen, einschließlich der Integration künstlicher Intelligenz und Programmierung in die Schulcurricula, bei einem Treffen mit Premierminister Mostafa Madbouly und Bildungs- sowie Technikbildungsminister Mohamed Abdel Latif, so ein Präsidialstatement.
Das Treffen hob laufende Bemühungen hervor, Programmier- und KI-Kurse in Kooperation mit Japan einzuführen, sowie Pläne zur Verteilung von Tablets an Technikbildungsstudenten. Die Regierung arbeitet daran, die Technikbildung an internationale Standards anzupassen durch Partnerschaften mit mehreren Ländern. Ägypten hat eine Vereinbarung mit Italien getroffen, um ab dem nächsten Studienjahr 103 technische Schulen aufzurüsten. Gespräche mit dem Vereinigten Königreich zur Errichtung von 100 neuen technischen Schulen laufen, hieß es im Statement. Al-Sisi betonte die Wichtigkeit, Schüler mit aktuellen Programmier- und KI-Fähigkeiten im Einklang mit internationalen Standards auszustatten. Er unterstrich auch die Notwendigkeit, die akademischen und beruflichen Standards der Absolventen der Technikbildung zu verbessern, um besser den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden. Das Treffen beleuchtete zudem Initiativen zur Stärkung der finanziellen und digitalen Kompetenzen der Schüler durch ein Kooperationsprotokoll mit der Finanzaufsichtsbehörde. Die Initiative soll finanzielle Aufklärung und praktische Geldmanagementfähigkeiten bei Schülern fördern. Beamte diskutierten auch Vorbereitungen für die Sekundarschulprüfungen 2025-2026, wobei der Präsident strenge Governance-Maßnahmen und harte Strafen für Verstöße forderte, um Fairness und Glaubwürdigkeit zu wahren. Zusätzlich wurden Pläne vorgestellt, Personal in 100 Schulen in Kooperation mit einer japanischen Universität auszubilden, neben breiteren Bemühungen zur Ausweitung internationaler Partnerschaften in allgemeiner und technischer Bildung.