Görlitzer Park in Berlin nachts erstmals geschlossen

Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg wurde erstmals nachts geschlossen, trotz Protesten von Hunderten von Menschen. Die Polizei kontrollierte die Eingänge ab 22 Uhr und ließ niemanden mehr hinein. Die Maßnahme zielt auf die Bekämpfung von Drogenhandel und Kriminalität ab.

Am Sonntagabend wurde der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg erstmals ab 22 Uhr geschlossen. Polizisten standen an den Eingängen und ließen Besucher hinaus, verweigerten jedoch den Zutritt. Später verschlossen sie die meisten Tore, wie die Polizei mitteilte.

Vorher protestierten mehrere hundert Menschen gegen die Schließung. Die Demonstration, teilweise von einem Vertreter der Grünen moderiert, umfasste ein Konzert unter dem Motto «Rave against the Zaun». Transparente zeigten Slogans wie «Kai Wegner lügt Dich an», und Demonstranten skandierten «Der Görli bleibt auf». Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die Polizei wurden in Chören beleidigt.

Redner forderten, das Geld für Tore und Wachschutz stattdessen in soziale Projekte zu investieren. Es gab Aufrufe zu Beschädigungen der Zäune, doch die Veranstaltung blieb friedlich. Die Polizei nahm eine Person wegen Verdachts auf tätlichen Angriff fest.

Die Polizei setzte 200 Beamte ein, wie Sprecher Jörn Iffländer sagte. Viele Demonstranten verließen den Park freiwillig bis 22.45 Uhr, andere wurden aufgefordert zu gehen. Zukünftig sollen 16 Eingänge mit neuen Toren abends verschlossen werden, Ausgänge über Drehtüren bleiben möglich. Ein privater Wachdienst patrouilliert nachts und fordert Menschen zum Verlassen auf.

Der Berliner Senat (CDU/SPD) beschloss die nächtliche Schließung 2023 wegen Drogenhandels und Kriminalität, um Strafverfolgung zu erleichtern. Der grün geführte Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und linke Initiativen widersprechen und warnen vor Verschiebung des Problems in Wohngebiete. Eine Evaluation der Maßnahme ist bis Jahresende geplant.

Am Vortag wurden Zaun und Eingänge beschädigt, darunter ein durchtrennter Bolzen und zugeklebte Schlösser, wie eine Protestinitiative berichtete.

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