Das ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells steht vor einer Serie von 11 Spieler-Rückzügen, die mit einer Kürzung der Preise für 2026 zusammenhängen. Der Gesamtpreisgeldtopf ist um etwa 2,87 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und sorgt für Aufmerksamkeit im Tenniszirkus. Dies geschieht, während das Event in Kalifornien zum Start ansteuert und das Teilnehmerfeld dünner wird.
Die Spannung steigt rund um die Indian Wells Masters 1000, da der Tennis von den Australian Open zu diesem Wüsten-Event wechselt. Eine Kontroverse um gekürzte Preise hat jedoch zu mehreren Rückzügen geführt und verändert das Wettbewerbsfeld. nnDas Preisgeld für 2026 bei ATP-Herreneinzel und Doppel beträgt insgesamt 9.415.725 Dollar, genauso viel wie bei den WTA-Frauenwettbewerben, ergibt zusammen 18.831.450 Dollar. Das ist ein Rückgang gegenüber 2025, als der Herrenpot 9.693.540 Dollar und der Damenpot 9.489.532 Dollar betrug, insgesamt 19.387.080 Dollar – ein Anstieg von 6,63 Prozent gegenüber 2024. Der Einzelmeister 2025, Draper, verdiente 1.201.125 Dollar, Vizemeister Rune 638.750 Dollar. Für 2026 sind es 1.151.380 Dollar für den Sieger und 612.340 Dollar für den Finalisten, nach ATP-Tour-Website. nnZu den Rückziehern gehören Holger Rune, der wegen des Nahostkonflikts in Katar bleibt und keine Matches hat. Tomas Machac erholt sich von einer Knieverletzung und ist nicht voll fit. Tallon Griekspoor ist mit einer Hamstring-Problematik nach Rückzug aus dem Dubai-Finale ausgestiegen. Jaume Munar hat eine Verletzung am rechten Arm und plant Rückkehr in der Sandplatzsaison. Pablo Carreño Busta zog sich kurzfristig aus der Qualifikation zurück. Weitere Abwesende sind Filip Misolic, Shang Juncheng, Lorenzo Sonego, Eliot Spizzirri, Hamad Medjedovic, Jesper de Jong und Muller. nnIn der Qualifikation gab es zahlreiche Rückzüge, der Cut sank auf Weltranglistenersten 185 Elias Ymer, wie José Morgado tweetete: „Tons of withdrawals from the qualifying as well. Qualifying is closing at #185 Elias Ymer atm…“ nnDieses Muster wiederholt sich bei früheren 2026-Events wie Dubai, doch der Fokus liegt auf Indian Wells, wo Fans die anhaltende Attraktivität des Turniers angesichts dieser Veränderungen in Frage stellen.