Mehr als 40 ATP-Spieler, Offizielle und Mitarbeiter, darunter Daniil Medvedev und Andrey Rublev, sitzen in Dubai fest nach Schließung des Luftraums durch US-israelische Angriffe auf Iran und Vergeltungsschläge. Sie lehnen lange Straßenoptionen der ATP ab und organisieren kurze Fahrten nach Oman für Privatjets, Teilnahme an Indian Wells unsicher, da Turnier am 4. März startet.
Nach dem Abschluss der Dubai Tennis Championships am 1. März und der folgenden regionalen Eskalation – mit US- und israelischen Angriffen auf iranische Stätten, die Vergeltungsangriffe und vollständige Flugaussetzungen am Flughafen Dubai auslösten – sind über 40 Personen (Spieler, Aufseher, Schiedsrichter, Sicherheitskräfte und Journalisten) in Turnierhotels untergebracht. Ein Hotel wurde zu einem Bunker umgebaut mit zusätzlichen Betten im Untergeschoss. nnEine ATP-Notfallbesprechung am Sonntag schlug Straßenalternativen vor: sechsstündige Fahrt nach Oman oder 10 Stunden nach Riad, Saudi-Arabien. Spieler lehnten wegen Risiken der Reise und Grenzverzögerungen ab, bevorzugten Warten. Medvedev, Dubai-Einzelsieger per Walkover, nannte die Lage „ungewöhnlich“ mit geschlossenem Luftraum und unklaren Zeitplänen. nnAktuelle Pläne nach MARCA: Medvedev, Rublev und andere planen 90-minütige Fahrt nach Oman, dann Privatjets nach Türkei oder Armenien, weiter nach Kalifornien. ATP betonte: „Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Spieler, unseres Personals und der Turnierteams haben höchste Priorität... Wir werden weiterhin angemessene Unterstützung bieten.“ nnIndian Wells Losziehungen am 2. März, Hauptfeld am 4. Seeds wie Medvedev (11.), Rublev (17.) und Karen Khachanov (16.) riskieren Ausfall, was andere aufsteigen lässt. Betroffene Spieler umfassen auch Harri Heliovaara, Henry Patten und Marcelo Arevalo. Derweil läuft ATP Challenger 50 in benachbarten Fujairah vom 2.-15. März mit Seeds Lloyd Harris und Jason Kubler.