Alejandro Ruffo, 52, der wegen des Mordes an seinem 8-jährigen Sohn festgehalten wurde, wurde leblos in seiner Zelle in der Unidad Penal 34 in Melchor Romero gefunden. Polizeiquellen deuten auf einen scheinbaren Suizid durch das Umwickeln eines Laken um den Hals hin, ohne Hinweise auf Dritte. Die Mutter des Jungen, Natalia Ciak, äußerte Schmerz und Empörung über den Verlust ihres einzigen Sohnes.
Alejandro Ruffo, 52, wurde am Mittwoch in seiner Zelle in der Unidad Penal 34 in Melchor Romero tot aufgefunden, einer sicheren neuropsychiatrischen Haftanstalt in La Plata, die Insassen mit psychischen Problemen beherbergt. Ruffo war seit dem 5. August 2025 in Haft, angeklagt wegen aggravierter Tötung aufgrund von Verwandtschaft, Treulosigkeit und Absicht, seiner Ehefrau Leid zuzufügen, auch als verbundener Femizid bekannt. Laut Gerichtsunterlagen der Staatsanwältin Fabiola Juanatey und des Richters Juan Vitale hatte Ruffo ein schlechtes Verhältnis zu seinem Sohn, den er als Hindernis zwischen sich und seiner Frau sah. Polizeiquellen erklärten, dass auf den ersten Blick keine Anzeichen für Fremdeinwirkung vorlagen und alles darauf hindeute, dass der Häftling sich mit einem um den Hals geschlungenen Laken das Leben genommen habe. Daraufhin wurde ein Verfahren zur Untersuchung der Todesursache bei der Unidad Funcional de Instrucción (UFI) 3 in La Plata eröffnet, die eine Autopsie anordnete, um die Suizidthese zu bestätigen. Die Mutter des ermordeten Jungen, Natalia Ciak, empfindet nur Schmerz und Empörung über den Verlust ihres einzigen Sohnes in Lomas de Zamora. Der Fall ereignete sich im Kontext einer Vorgeschichte von Gewalt und Kontrolle, so gerichtliche Quellen. Die Unidad Penal 34 gehört zum Servicio Penitenciario Bonaerense und liegt im Bezirk La Plata.