Deloitte berichtete, dass Mexiko während der Weltmeisterschaft 2026 lediglich 494.000 Reisende anzog, was 8,9 % der Prognosen der Bundesregierung entspricht.
Das Beratungsunternehmen Deloitte schätzte, dass das Land 494.000 Reisende zu der Veranstaltung empfing, von denen 296.000 Inländer waren. Diese Zahl blieb 40 % hinter der eigenen ursprünglichen Prognose von 836.000 Personen vom Ende Januar zurück.
Die durch Touristen generierte wirtschaftliche Auswirkung lag 472 Millionen Dollar unter den Erwartungen. Daniel Zaga, Chefvolkswirt bei Deloitte, merkte an, dass die Ankünfte von Besuchern weit hinter den zu Jahresbeginn erwarteten Zahlen zurückblieben.
Als Gründe werden der Verdrängungseffekt bei regulären Reisenden sowie dynamische Ticketpreise genannt. Teresa Solís, Expertin für Gastgewerbe und Tourismus bei dem Unternehmen, räumte ein, dass sich die Schätzungen als zu optimistisch erwiesen haben.