Die Generalstaatsanwältin des Staates New York, Letitia James, hat Klage gegen Valve eingereicht und behauptet, dass die Lootboxen des Unternehmens in Spielen wie Counter-Strike 2 und Dota 2 illegales Glücksspiel fördern. Die Klage stuft diese Funktionen als süchtig machend und schädlich ein, insbesondere für junge Menschen, und fordert ein Verkaufsverbot im Staat sowie finanzielle Strafen. Die Reaktionen von Spielern im Internet sind gemischt, einige verteidigen Valve, andere unterstützen regulatorische Maßnahmen.
Am 25. Februar 2026 kündigte die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, eine Klage gegen Valve an, den Entwickler der Steam-Plattform und Spiele wie Counter-Strike 2 und Dota 2. Die 52-seitige Klageschrift wirft Valve vor, durch Lootboxen illegales Glücksspiel zu ermöglichen, die zufällige kosmetische Gegenstände wie Waffen-Skins oder Charakterhüte bieten. James erklärte in einer Pressemitteilung: „Illegales Glücksspiel kann schädlich sein und zu schweren Suchtproblemen führen, insbesondere bei unseren Jugendlichen. Valve hat Milliarden Dollar verdient, indem es Kindern und Erwachsenen erlaubte, illegal für den Gewinn wertvoller virtueller Preise zu zocken. Diese Funktionen sind süchtig machend, schädlich und illegal, und mein Büro klagt, um Valves illegales Verhalten zu stoppen und die New Yorker zu schützen.“</n/nDie Klage hebt den steigenden Wert dieser virtuellen Gegenstände hervor und stellt fest, dass der Markt für Counter-Strike-Skins im März 2025 4,3 Milliarden Dollar überschritten hat. Sie wirft Valve vor, 2023 fast eine Milliarde Dollar mit dem Verkauf von Lootbox-Schlüsseln in Counter-Strike erzielt zu haben. Wie bei Spielautomaten begünstigen die Gewinnchancen seltene, hochpreisige Items, die online für Tausende Dollar verkauft werden können, obwohl sie keine In-Game-Nutzen haben.</n/nNew York fordert eine dauerhafte Verfügung, um Valve vom Verstoß gegen Staatsgesetze abzuhalten, einschließlich Executive Law § 63(12) und Penal Law §§ 225.05 und 225.10. Weitere Abhilfen umfassen eine Abrechnung der Verbraucherverluste, vollständige Rückerstattung, Herausgabe von Gewinnen, dreifache Strafen in Höhe der erzielten Beträge und 2.000 Dollar Kosten.</n/nDie Reaktionen der Gamer sind polarisiert. James’ Ankündigungstweet erhielt über 8.000 Antworten, viele kritisierten die Maßnahme gegen Valve, bekannt für Titel wie Half-Life. Eine Community-Note zum Tweet betonte die M-Einstufung von Counter-Strike für erwachsene Zielgruppen. Einige Nutzer verglichen Lootboxen mit Sammelkarten oder Münzautomaten und schlugen vor, stattdessen Firmen wie EA oder Activision zu verklagen. Auf Reddit waren die Meinungen geteilt: Ein Nutzer in einem Steam-Subreddit nannte es „absolut Glücksspiel“ und zeigte Interesse am Ausgang, ein anderer wies darauf hin, dass frühere Klagen Valves Praktiken verbessert hätten, wie Rückerstattungen.</n/nDie Pressemitteilung erwähnte auch, dass Valves Förderung gewalttätiger Spiele „zur gefährlichen Epidemie der Waffengewalt beiträgt, insbesondere unter jungen Gamern“. Dies rief Gegenreaktionen hervor, einige Online-Kommentatoren bezeichneten die Klage als Vorwand für breitere Zensur von waffenbezogenen Spielen.</n/nValve hat noch nicht auf die Klage reagiert, die von stellvertretenden Generalstaatsanwälten wie Marc Montgomery und Alexandra Hiatt unter anderem bearbeitet wird.