Nina Roza erhält Anerkennung beim Berliner Filmfestival

Geneviève Dulude-De Celless zweiter Spielfilm Nina Roza hat beim Berlinale 2026 positive Kritiken für die Auseinandersetzung mit der Identität von Einwanderern erhalten. Der Film handelt von einem in Bulgarien geborenen Kunstsachverständigen, der in seine Heimat zurückkehrt, um die Werke eines Wunderkinds zu bewerten, was eine persönliche Auseinandersetzung auslöst. Kritiker loben die subtile Erzählweise und die starken Leistungen.

Beim Berlinale 2026 stach Nina Roza leise als Highlight in der Wettbewerbsreihe hervor. Unter der Regie der quebekoischen Filmemacherin Geneviève Dulude-De Celles markiert der Film die sichere Fortsetzung ihres Debüts A Colony von 2019, das den Crystal Bear in der Sektion Generation Kplus gewann. Dieser zweite Spielfilm mit 103 Minuten Länge taucht in die Komplexitäten der Einwanderung ein durch die Geschichte von Mihail, einem in Bulgarien geborenen Kunstberater in Montreal. Fast 30 Jahre nach seiner Abreise aus Bulgarien nach dem Tod seiner Frau und dem Umzug mit seiner jungen Tochter Roza wird Mihail, gespielt von Galin Stoev in seinem Filmdebüt als Schauspieler, von seinem Kunden Christophe (Christian Bégin) beauftragt, Nina, ein achtjähriges Malerwunder (dargestellt von den Zwillingen Sofia und Ekaterina Stanina), zu bewerten. Ihre naiv-abstrakten Leinwände, hergestellt mit natürlichen Pigmenten aus der Region, gingen viral, nachdem sie von der italienischen Scout Giulia (Chiara Caselli) entdeckt wurden. Widerwillig kehrt Mihail heim, ermutigt von seiner Tochter Roza (Michelle Tzontchev), nun anglisiert als Rose und alleinerziehende Mutter, die sich um die Entfremdung ihres Sohnes von den Wurzeln sorgt. Bei seiner Ankunft im ländlichen Bulgarien ringt Mihail mit Unklarheiten: Nina will nicht mehr malen, und die Einheimischen spotten über seinen Akzent und behandeln ihn als Außenseiter. Eine angespannte Wiedervereinigung mit seiner entfremdeten Schwester Svetlana (Svetlana Yancheva) hebt anhaltende Ressentiments hervor, als sie ausspuckt: „Wer hat dir gesagt, dass ich dich sehen wollte?“ Der Film nutzt Verdopplungen – Nina spiegelt Rozas Alter bei der Umsiedlung – und elegante Kameraführung von Alexandre Nour Desjardins, um die 'entkörpernde Natur der Einwanderung' zu vermitteln, wie eine Rezension es beschreibt. Produziert von Colonnelle Films in Koproduktion mit Partnern aus Italien, Bulgarien und Belgien, enthält Nina Roza Dialoge auf Bulgarisch und Französisch. Kritiker bemerken, dass ihre nachdenkliche Raffinesse festivalpublikum eher anspricht als breite Massen, die offene Emotionen suchen, und positionieren Dulude-De Celles als aufstrebendes Arthouse-Talent. Der Film lief im Wettbewerb, Weltverkäufe übernehmen Best Friend Forever in Brüssel.

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