Parlamentarier der Opposition verließen am 22. Juli den Bildungsausschuss der Abgeordnetenkammer, nachdem versucht wurde, die Debatte über die Reform des Schulaufnahmesystems vorzeitig zu beenden.
Die Sitzung verlief angespannt, als die Regierungsseite mehrere Änderungsanträge der Opposition ablehnte. Die Abgeordnete Valentina Becerra beantragte die vorzeitige Schließung der Debatte, obwohl noch etwa 35 Änderungsanträge ausstanden. Abgeordnete der Kommunistischen Partei, der Frente Amplio, der Sozialistischen Partei, der Christdemokratie und der Partei des Volkes verließen daraufhin den Ausschuss. Sie warfen der Gegenseite einen Mangel an Dialogbereitschaft und die Ablehnung ihrer Vorschläge ohne detaillierte Prüfung vor. Emilia Schneider erklärte, die Regierung wolle keinen Dialog führen und strebe stattdessen Diskriminierung an. Nelson Venegas kritisierte die Durchsetzung von Mehrheiten ohne Debatte. Tamara Ramírez und Daniela Serrano fügten hinzu, dass die Änderungsanträge verworfen wurden, ohne sie überhaupt zu verlesen.