Der Bericht Best Cities for Remote Work 2025 von Best City Index hat sieben Länder identifiziert, die die besten Bedingungen für digitale Nomaden bieten, unter Berücksichtigung von Konnektivität, Lebenshaltungskosten und Infrastruktur. Lissabon in Portugal führt die Liste an, gefolgt von Melbourne in Australien und Chiang Mai in Thailand. Die Studie hebt hervor, wie diese Städte Remote-Arbeit durch verifizierbare technische Kriterien ermöglichen.
Der Bericht Best Cities for Remote Work 2025, erstellt von Best City Index, bewertete globale Städte für digitale Nomaden anhand von Faktoren wie Internetstabilität, Lebenshaltungskosten, Coworking-Räumen und städtischen Bedingungen, wobei subjektive Wahrnehmungen vermieden wurden. Portugal sticht mit Lissabon hervor, das solide Konnektivität, erschwingliche Kosten im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten und ein regulatorisches Rahmenwerk, das ausländische Arbeiter willkommen heißt, vereint. Australien trägt Melbourne bei, das für qualitativ hochwertige öffentliche Dienste, stabile Tech-Infrastruktur und gute Stadtplanung gelobt wird, trotz höherer Lebenshaltungskosten. Chiang Mai in Thailand überzeugt mit niedrigen Lebenshaltungskosten, zuverlässiger Konnektivität und einer etablierten Community von Remote-Arbeitern. Die USA präsentieren Austin, Texas, aufgrund seines Tech-Ökosystems und digitaler Jobmöglichkeiten, obwohl die Wohnkosten hoch sind. Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten beeindruckt mit schnellem Internet, vielen Coworking-Optionen und Anziehungskraft für internationales Talent. Japan ist über Tokio vertreten, das auf Tech-Zuverlässigkeit und Sicherheit setzt und hohe Kosten ausgleicht. Barcelona in Spanien bietet starke digitale Konnektivität, flexible Arbeitsräume und hohe Lebensqualität, kämpft aber mit Druck auf dem Wohnungsmarkt. Der Bericht betont, dass der Erfolg der Remote-Arbeit auf integrierter digitaler Infrastruktur, Ökonomie und Urbanismus ankommt. „Diese Modalität kann die Wirtschaft mobilisieren und bestimmte Sektoren entwickeln, insbesondere Freizeit“, bemerkte Juliana Morad, Direktorin des Arbeitsobservatoriums an der Universidad Javeriana.