Präsident Cyril Ramaphosa hat Zurückhaltung nach Angriffen Israels und der USA auf den Iran gefordert, während Cape Town Tourism die Auswirkungen auf globale Flüge überwacht. Die Angriffe haben zu Luftraumschließungen und Stornierungen geführt, die Reisende betreffen. Behörden betonen diplomatische Lösungen und raten, bei Airlines nachzufragen.
Am Samstag haben Israel und die USA Angriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet, wodurch die Spannungen im Nahen Osten eskalierten, trotz laufender Verhandlungen zwischen den Parteien. Dies führte zur Aussetzung von Flügen in der Region, einschließlich nach und von Dubai, dem geschäftigsten Reisehub der Welt, aufgrund von Luftraumschließungen. Präsident Cyril Ramaphosa äußerte tiefe Besorgnis über diese Entwicklungen und erklärte, sie stellten eine ernsthafte Bedrohung für regionale und internationale Frieden und Sicherheit dar. In einer Erklärung des Präsidialamts forderte er alle Parteien auf, maximale Zurückhaltung zu üben und sich an internationales Recht und die Charta der Vereinten Nationen zu halten. Präsidialsprecher Vincent Magwenya betonte, dass militärische Konfrontationen nie nachhaltigen Frieden gebracht hätten, und drängte auf verstärkte diplomatische Bemühungen. „Militärische Konfrontationen haben nie nachhaltigen Frieden gebracht und die legitimen Beschwerden, die Konflikten zugrunde liegen, nicht behoben. Langfristiger Frieden und Stabilität können nur durch inklusiven Dialog und ein echtes Engagement für Gerechtigkeit und Zusammenleben erreicht werden“, sagte Magwenya. Ramaphosa wiederholte Aufrufe zur Deeskalation, um sinnvolle Verhandlungen zu ermöglichen. In Südafrika stört die Krise die Reisepläne. CEO von Cape Town Tourism Enver Duminy kündigte an, dass die Organisation eng mit Luftfahrtpartnern zusammenarbeitet und Updates liefern wird, sobald Informationen verfügbar sind. Reisende werden aufgefordert, bei ihren Airlines oder Buchungsagenten nach Rebuchungshilfe zu fragen, falls betroffen. „Cape Town Tourism ist sich der aktuellen globalen Flugstörungen im Zusammenhang mit der Situation im Nahen Osten und den damit verbundenen Luftraumschließungen bewusst. Wir ermutigen Reisende dringend, vor der Fahrt zum Flughafen direkt bei ihrer Airline oder Reiseagentur nachzufragen, da Verspätungen und Stornierungen wahrscheinlich sind“, erklärte Duminy. Das Präsidialamt hob hervor, dass die Erfahrung zeigt, dass es keine militärische Lösung für politische Probleme gibt, und setzte sich für Dialog ein.