Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat auf die US- und israelischen Angriffe auf den Iran reagiert, indem er sie als „Katastrophe“ bezeichnete und den Tod von 85 Mädchen durch eine Rakete betrauerte. Er forderte ein dringendes Treffen des UN-Sicherheitsrates zur Förderung des Friedens und schlug vor, den Nahen Osten zu einer atomwaffenfreien Zone zu machen. Er drängte auch darauf, die Abrüstungsgespräche zwischen den Beteiligten wieder aufzunehmen.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro äußerte Besorgnis über die militärische Eskalation im Iran nach Bombenangriffen der Vereinigten Staaten und Israels. In einer Nachricht auf seinem X-Account beschrieb er den Vorfall als „Katastrophe“ und hob die tödlichen Opferzahlen hervor: „Das ist eine Katastrophe. 85 Mädchen wurden von einer Rakete getötet.“ Als Reaktion auf die Krise kündigte er an, dass Kolumbien als Vollmitglied des UN-Sicherheitsrates ein dringendes Treffen anstrebt, um die internationale Ordnung zu verteidigen. Petro richtete einen direkten Appell an Präsident Donald Trump und die iranische Regierung, die Abrüstungsdialoge wieder aufzunehmen und eine Friedenskonferenz für den Nahen Osten einzuberufen. Er argumentierte, dass „der Weg nicht darin besteht, die Anzahl der Länder mit Atomwaffen zu erhöhen, sondern sie auf null zu bringen“, und schlug vor, dass die Region Lateinamerika als atomwaffenfreie Zone nachahme. Er schlug auch vor, dass das israelische und palästinensische Volk sich in freien Wahlen äußern und für den Frieden stimmen solle. Der Präsident erklärte seine Solidarität mit den Völkern Bahrains, Katars, der Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabiens und schloss: „Der Weg der Menschheit ist nicht der Zusammenstoß der Zivilisationen, sondern der Dialog zwischen den Zivilisationen.“ Trumps Ankündigung zielt hingegen darauf ab, die iranische Marine zu reduzieren und ihre Raketenindustrie zu zerstören, um unmittelbare Bedrohungen für die Vereinigten Staaten zu eliminieren. Der Angriff hat unmittelbare Auswirkungen, darunter die Einstellung von Flügen nach Nahost durch Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France und Turkish Airlines sowie die Schließung des israelischen Luftraums für Zivilflüge.