Franjo von Allmen und Tanguy Nef aus der Schweiz sicherten das erste olympische Gold in der Herren-Mannschaftskombination im alpinen Skisport bei den Spielen in Mailand Cortina 2026. Das Duo siegte in Bormio, Italien, vor den geteilten Silbermedaillengewinnern aus der Schweiz und Österreich. Der Wettbewerb kombinierte Abfahrt und Slalom von Paaren, die jede Nation repräsentieren.
Die Herren-Mannschaftskombination gab am Montag in Bormio ihr olympisches Debüt, mit Paaren, bei denen ein Skifahrer die Abfahrt und der andere den Slalom fährt, wobei die kombinierten Zeiten das Ergebnis bestimmen. Zweiundzwanzig Teams aus neun Ländern starteten und markierten ein neues Highlight im alpinen Skisport bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026. Schweizer Franjo von Allmen, bereits Olympiasieger in der Abfahrt, startete stark auf Platz vier nach der Abfahrt mit einer Zeit, die sein Team gut positionierte. Tanguy Nef lieferte dann einen entscheidenden Slalom und holte aus Platz vier das Gold in 2:44.04. Dieser Sieg war von Allmens zweites Gold der Spiele und upgrade Nefs WM-Silber 2025 zum olympischen Gold. „Unglaublich. Wie kann man sich Olympia besser vorstellen als mit zwei Goldmedaillen?“ sagte von Allmen und lobte Nef: „Die zweite Medaille ist nicht nur meine Leistung, sondern viel von ihm.“ Nef teilte die Begeisterung: „Es hat viel Mut gekostet... Alles, wofür ich gearbeitet habe, hat gepasst, und hier bei Olympia ist es noch besonderes.“ Gemeinsames Silber ging an ein weiteres Schweizer Paar, Marco Odermatt und Loic Meillard, das mit Österreichs Vincent Kriechmayr und Manuel Feller in 0,99 Sekunden Rückstand gleichzog. Odermatt setzte das frühe Abfahrtstempo mit 1:52.08, während Fellars Slalom die Österreicher aus unteren Positionen hob. „Nach meiner Abfahrt habe ich nie mit einer Medaille gerechnet“, gab Kriechmayr zu. „Manuels Fahrt war ziemlich schnell.“ Italiens Giovanni Franzoni führte nach Abfahrt in 1:51.80, aber Alex Vinatzer’s Slalom ließ sie auf Platz sieben abrutschen. Das US-Team mit Kyle Negomir und River Radamus beendete als 19. in 2:47.34, behindert durch Negomirs Beinahesturz in der Abfahrt. Die Veranstaltung zeigte Teamdynamik, mit Schweiz auf dem Podium dominant. Kommende Rennen umfassen Super-G am Mittwoch und Donnerstag, gefolgt von Riesenslalom und Slalom.