Die Chicago-Metalband Aftermath hat ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert, indem sie eine neu aufgenommene Version ihres 1985er Tracks „Sentenced To Death (They Die You Die)“ zusammen mit einem neuen Lyrikvideo veröffentlicht hat. Der Song, ursprünglich live in einem Take für eine 1986er-Demo eingespielt, verfügt nun über moderne Produktion mit allen vier aktuellen Mitgliedern, die gemeinsam aufgenommen haben. Diese Veröffentlichung gibt einen Vorgeschmack auf das kommende vierte Studioalbum der Band.
Aftermath, gegründet im Oktober 1985 in Chicago und angeführt von Kyriakos „Charlie“ Tsiolis, hat sich einen Namen als Pionier des Crossover-Thrash mit technischer Meisterschaft gemacht. Die frühen Demos der Band, einschließlich der 1986er-Veröffentlichung mit „Sentenced to Death“, „Revenge“, „Shotgun“ und „The Aftermath“, fingen ihre rohe Energie ein, obwohl die Mitglieder mit der anfänglichen Produktionsqualität unzufrieden waren.
Zu ihrem 40-jährigen Jubiläum 2025 hat Aftermath den Track erneut aufgegriffen und ihn ordnungsgemäß in den Electrowerks Recording Studios neu aufgenommen, mit Engineering und Mixing von Chuck Macak. Die Band erklärte: „Es hat 39 Jahre gedauert, ihn richtig aufzunehmen, und wir sind so glücklich, ihn endlich so zu haben, wie wir ihn uns immer vorgestellt haben, dass wir beschlossen haben, ihn auf unserem kommenden Album unterzubringen.“ Diese Version weckt die frühen Thrash-Wurzeln, während sie einen polierten Klang der vollständigen Besetzung bietet: Tsiolis am Gesang, Steve Sacco an der Gitarre, Ray Schmidt am Schlagzeug und George Lagis am Bass.
Derzeit wird ihr viertes Studioalbum finalisiert, das Aftermath als „schwer, eingängig und im typischen Aftermath-Stil total anders als unsere vorherigen Alben“ beschreibt. Weitere Details zum Albentitel, Tracklist und Release-Termin stehen noch aus.
Die Bandgeschichte umfasst Besetzungswechsel, wie den kurzen Bass-Auftritt von John Lovette, bevor er zur Gitarre wechselte, sowie Herausforderungen wie ein verzögertes Debütalbum der 1990er aufgrund von Label-Problemen. Bemerkenswert ist, dass Aftermath 1996 den Rapper Dr. Dre erfolgreich wegen des Namens „Aftermath“ verklagte, was zu einem Vergleich und einer Vertragsunterzeichnung bei Interscope Records führte. Neuere Veröffentlichungen umfassen das Konzeptalbum There Is Something Wrong von 2017 und No Time to Waste von 2023, das eine Trilogie abschließt. Ein 2020er Cover von John Lennons „Give Peace a Chance“ unterstrich ihre sich wandelnden Botschaften.