Mike Ness, Frontmann der Punkband Social Distortion, hat bestätigt, dass das neue Studioalbum der Gruppe im Mai 2026 erscheint, mit einem Single im Januar. Die Ankündigung erfolgte während eines Backstage-Gesprächs beim KROQ Almost Acoustic Christmas-Event in Los Angeles. Ness teilte auch Details zu seiner Genesung von Tonsillen-Krebs.
Social Distortion, die langlebige Punk-Formation aus dem Süden Kaliforniens, gegründet von Mike Ness 1979, rüstet sich für das nächste Kapitel. In einem Gespräch mit Kevin Ryder backstage beim KROQ Almost Acoustic Christmas 2025 am 13. Dezember im Kia Forum in Los Angeles offenbarte Ness Pläne für das hoch erwartete neue Studioalbum der Band. Auf die Frage nach einer möglichen Veröffentlichung Anfang 2026 bestätigte Ness den Zeitplan und nannte Mai für das volle Album sowie einen Single im Januar.
Die Neuigkeit kommt inmitten persönlicher Erfolge von Ness. Im Juni 2023 mit Tonsillen-Krebs diagnostiziert, unterzog er sich einer intensiven Behandlung, die eine robotergestützte Operation zur Entfernung des Tumors und betroffener Lymphknoten umfasste. „Ich hatte Angst, dass ich nicht überleben würde. Ich habe in meinem Leben harte Dinge durchgemacht, gefährliche Situationen, wie man sich vorstellen kann, aber nichts wie das“, erzählte Ness. Der Eingriff zwang ihn, grundlegende Funktionen neu zu lernen: „Ich musste lernen zu essen, zu schlucken – alles. Sie sind da reingegangen – sie haben einen Roboter geschickt. Ich nenne ihn Ike, den Roboter. Er ist runtergegangen und hat meine Mandeln und den Tumor herausgeschnitten. Und der zweite Teil der Operation war, sie haben meinen Hals aufgeschnitten und die Lymphknoten rausgeholt. Also konnte ich kein Essen zu mir nehmen. Ich kam aus der Operation mit einem Drain und einem Ernährungsschlauch.“
Nun genesen, berichtet Ness von einer gestärkten Stimme. Auf Ryders Erleichterung über seine Rückkehr zum Singen sagte er: „Meine Stimme ist stärker als je zuvor. Ich denke, ich singe, als gäbe es kein Morgen. Also ist jedes Konzert großartig, weil ich singe, als gäbe es kein Morgen.“ Diese Widerstandsfähigkeit spiegelt Ness’ frühere Kämpfe mit Sucht wider, einschließlich Drogen und Alkohol, die in den 1980er-Jahren zu mehreren Haft- und Rehabilitationsaufenthalten führten.
Die Bandgeschichte unterstreicht ihre raue Ausdauer und macht dieses Album zu einem Meilenstein für Fans, die frisches Material von den Punk-Pionieren erwarten.