Ein aktueller Artikel in The Alternative hebt drei übersehene Alben aus 2025 hervor und lobt ihre Entwicklung und frische Klänge in Indie- und Punk-Genres. Athletics kehrt nach Jahren mit einer post-hardcore-infused Platte zurück, während The Young Hearts einen knackigen EP im Heartland-Punk-Stil liefern und ness lake seine Lo-Fi-Indie-Rock-Ambitionen ausbaut. Diese Veröffentlichungen füllen Lücken, die durch sich wandelnde Einflüsse in der Szene entstanden sind.
Zac Djamoos von The Alternative rezensiert Athletics' 'What Makes You Think This Is How It All Ends?', ein Reunion-Album, das Ende Mai 2025 erschien. Die New-Jersey-Band deutete 2024 Aktivität an, indem sie die Singles 'When to Run' und 'Where to Hide' im Januar neu veröffentlichte, gefolgt vom neuen Track 'VI' im Mai – ihrem ersten seit 2016 – und 'Like Hell' im März. Als Fortsetzung ihres 2011er-Albums 'Who You Are Is Not Enough' beschrieben, beginnt die Platte unkompliziert, biegt aber in der zweiten Hälfte in aggressiven Post-Hardcore ab. Tracks wie 'You Are My Home' nutzen geschriene Vocals effektiv, obwohl schwerere Elemente in 'Don't Let Me Sink' und 'Our Heads Are Bent' weniger integriert wirken. Herausragend sind der ausbalancierte 'Where I First Heard the Sound' und der expansive 'Endless' gepaart mit 'Gaps', die ihre Stärken im atmosphärischen Post-Rock zeigen. Der EP von The Young Hearts 'The Good, the Bad, & the Rest of Us' aus dem letzten Sommer dauert unter 20 Minuten über fünf Songs. Seit 2015 aktiv, hat die Kent-basierte Band ihren schroffen Heartland-Punk-Sound in den 2020ern verfeinert und tritt in einen Raum ein, den Acts wie The Gaslight Anthem, Spanish Love Songs und The Menzingers freigegeben haben. Der 2024er Single 'Hell or High Water' setzt mit dem Refrain einen trotzigen Ton: 'come hell or high water / I race towards the thunder'. Der Titelsong rollt mit technischem Gitarrenspiel daher, 'Outlaws' hat einen starken Hook, und 'A Life on Fire' bremst für wechselnde Vocals ab und endet mit dem Gesang: 'I find my soul in these shoes'. 'normal speed' von ness lake markiert ein Wachstum vom Solo-Debüt von Chandler Lach 2016 'varicose', inspiriert von teen suicide, Elvis Depressly und flatsound. Nun als Vollband ausgerichtet, zielt das Projekt höher und verbindet Lo-Fi-Intimität mit Stadion-Ambition. 'Fish Tank' schwillt wie spätes Bright Eyes an, 'You Get It All' fügt grungige Folk-Rock-Hooks hinzu, und 'Deserving' sowie 'Underneath' bieten intensive Aufbauten. Geradlinigere Tracks wie Alt-Country-'Champagne' und der schmutzige 'Thrift Store Knife Set' wecken Exploding-in-Sound-Vibes der 2010er, obwohl 'Semicircled' vokal kollidiert. Lachs raues Deadpan passt zum unpolierten Charme durchgehend.