Paste Music hat seine wöchentliche Playlist mit herausragenden neuen Tracks kuratiert und Releases von Künstlern wie Alex G, Wet Leg und MAVI ins Rampenlicht gerückt. Die Auswahl umfasst Indie-Rock, Folk und Hip-Hop und bietet frische Klänge von etablierten und aufstrebenden Talenten. Diese Ausgabe hebt emotionale Tiefe und innovative Arrangements in der zeitgenössischen Musik hervor.
Die neueste Zusammenstellung von Paste Magazine vom 29. Mai 2025 fängt die lebendige Produktion der Vorwoche mit einer vielfältigen Auswahl an Singles ein. Die Liste, alphabetisch geordnet, beginnt mit 'Get Still' von Alan Sparhawk und Trampled By Turtles, einer neu interpretierten Track aus Sparhawks Soloalbum von 2024, White Roses, My God. Von ihrem ursprünglichen digitalen Nebel in eine warme Bluegrass-Séance verwandelt, präsentiert das Lied eindringliche Lyrics wie 'Kitty needs this for chips' und Banjo-Geige-Interplay, das die gemeinsame Emotion nach dem Tod von Sparhawks Frau Mimi Parker betont.
Alex G's 'Afterlife', der Lead-Single aus seinem RCA-Records-Debüt-LP Headlights, verbindet Americana-Pop mit Mandolinen-Strichen und Reflexionen über Vaterschaft: 'Let me run on afterlife / Filling up the tank with it / Like a kid I ran it past / Rolling in the tiger grass.' Derweil liefert carolines 'Coldplay cover' aus dem bevorstehenden Album caroline 2 intime räumliche Polyphonie, die von akustischer Vorsicht zu angeschlossenen Holzbläsern und fragmentierten Phrasen wie 'You got / You never really asked' wechselt.
Drugdealer und Weyes Blood vereinen sich auf 'Real Thing', einem 70er-Disco-Duett, das gegenseitige Verehrung heraufbeschwört: 'Think I found someone who loves me / Somebody that’s so proud that they found me.' Mary in the junkyards 'drains' verstärkt ihren schwereren Sound mit pulsierendem Basslauf und den gezackten Vocals von Clari Freeman-Taylor, einschließlich eines rohen 'aaarrrtggggghhhh.' MAVI und Earl Sweatshirt kooperieren auf 'Landgrab' und tauschen Bars über ein Soul-Sample: 'I was in the backseat hoping to cash in, heard the whip crack / And it woke up the master.'
TOPS' 'Chlorine' aus Bury the Key mischt Synths und soulige Vocals: 'Gassing me up in an empty bar, filling my cup with so much empty love.' Wet Legs 'CPR' aus moisturizer pulsiert mit Frechheit: 'Is it love or suicide', kulminierend in dröhnenden Sirenen. Whitneys 'Darling' bietet leichte Introspektion mit Falsett und Streichern, während World News' 'Don’t Want to Know' 80er-Post-Rock-Sehnsucht kanalisiert, wie Frontmann Alex Evans mitteilt, entstanden aus einer 'depressiven Episode.'
Andere bemerkenswerte Tracks umfassen Ben Kweller feat. MJ Lendermans 'Oh Dorian' und Lordes 'Man of the Year.' Die Playlist unterstreicht die anhaltende Indie-Evolution von 2025, verfügbar über Paste's laufende Sammlung.