Paste Magazine hat seine Liste der 20 besten neuen Bands von 2010 zusammengestellt und konzentriert sich auf frische Entdeckungen, die das ganze Jahr über Aufmerksamkeit erregten. Die Auswahl hebt aufstrebende Acts aus verschiedenen Orten hervor, einschließlich der USA, Schweden und Australiens, die Genres wie Indie-Rock, Folk und Pop umspannen. An der Spitze steht Mumford & Sons aus London, gelobt für ihre folk-infizierte Energie und ihren schnellen Aufstieg.
Die jährliche Zusammenstellung von Paste Magazine feiert Bands, die 2010 zu Favoriten wurden, definiert als solche, die 2009 nicht eng verfolgt wurden und im Laufe des Jahres als Best of What’s Next anerkannt wurden. Die Liste betont den Nervenkitzel der Entdeckung mit Acts, die Einflüsse aus Folk, Garage-Rock und orchestralen Elementen zu einzigartigen Klängen verschmelzen. Beginnend mit Platz 20 präsentiert Cults aus New York City Brian Oblivion und Madeline Follin, die sich im Februar formierten und ihr Debüt-Single auf dem Label von Gorilla vs. Bear veröffentlichten. Follin merkte den Herausforderungen an, über das Internet-Hype hinauszukommen: „Es ist schwer, aus diesem Hype als Internet-Buzz-Band herauszukommen und sich wirklich einen Namen zu machen.“ Ihr Longplayer war für Januar 2011 geplant. Die schwedischen Schwestern Johanna und Klara Söderberg von First Aid Kit auf Platz 19 schöpften aus amerikanischen Folk-Traditionen für ihr Debütalbum The Black and the Blue, das im Mai erschien. Johanna Söderberg beschrieb ihre Inspiration: „Die Geschichten, die sie erzählen, sind meist tragisch, horrible Geschichten von Mord, Wahnsinn und Gier... Ich denke, wir sind wirklich von dieser Kombination aus schönen Harmonien, schönen Melodien und wirklich traurigen Texten inspiriert.“ Weitere Highlights sind Frankie Rose & the Outs aus Brooklyn auf Platz 18, bekannt für dreamy Post-Punk; Magic Kids aus Memphis auf 17 mit kindlicher Pop-Orchestrierung; und Best Coast aus Los Angeles auf 16 mit beachigen Klang-Tagebüchern. Die Liste geht weiter mit Acts wie Givers aus Lafayette, Louisiana, und CoCoComa aus Chicago und kulminiert im Top 5. Auf Platz 4 weben Freelance Whales aus Brooklyn whimsische Geschichten auf Weathervanes, wobei Frontmann Judah Dadone Kindheits-Geistergeschichten als lyrische Einflüsse teilt. Suckers auf 3 erzeugen anthemischen Pop aus Brooklyn, während Sleigh Bells auf 2 Verzerrung und Pop-Gesang mischen. Platz 1, Mumford & Sons aus London, führen mit ihrem Debüt Sigh No More, das englischen und amerikanischen Folk verbindet. Bassist Ted Dwane gab die Tour-Stärke der Band zu: „Touring ist etwas, das ich wirklich gut mache.“ Das Album wurde im UK Platin und in Australien Doppel-Platin, Frontmann Marcus Mumford reflektierte über Erlösungsthemen: „Es ist ein Prozess, der für alle so normal ist, der Prozess von... ein Arschloch zu sein und dann zu versuchen, das zu reparieren.“ Diese Liste soll Leser zu neuen Favoriten führen, schließt Solokünstler aus und konzentriert sich auf kollektive Durchbrüche.