Paste Magazine hat eine Liste veröffentlicht, die die 25 brillantesten Musik-Künstler rankt, die nur drei Vollalben produziert haben. Die Auswahl umspannt Genres vom Psychedelic Rock bis Grunge und ehrt Acts, die durch Auflösungen, Todesfälle oder Wechsel zu anderen Projekten begrenzt waren. Die Spitzenplätze gehen an Nirvana, Nick Drake und Television für ihren bleibenden Einfluss.
Der stellvertretende Musikredakteur von Paste Magazine, Robert Ham, stellt die Liste als Feier von Künstlern vor, deren Karrieren nur drei Alben hervorbrachten, Teil einer Serie, die später solche mit zwei und einem Album abdecken wird. Die Kriterien schließen EPs und Singles aus und konzentrieren sich ausschließlich auf ordentliche Vollalben vor Auflösung, Tod oder Umorientierung, wie die Solo-Arbeit von Tom Petty neben seiner Heartbreakers-Produktion. Die Rangliste beginnt mit Kultfavoriten wie Idle Race, bekannt für schimmernde Pop-Hooks in Alben von 1968 bis 1970, und Joe Strummer & the Mescaleros, deren Veröffentlichungen von 1999 bis 2002 Reggae, Folk und Punk vermischten und mit dem lebendigen 'Streetcore' endeten. Mittlere Plätze umfassen Folk-Juwelen von Vashti Bunyan von 1969 bis 2014, das eklektische, essen-thematische Pop von Cibo Matto in den 90ern und die wegweisenden Psychedelic-Klänge der 13th Floor Elevators von 1966 bis 1969. Höher oben heben sich die Alternativ-Hits der 90er von Blind Melon wie 'No Rain' hervor, neben dem eckigen Alt-Pop von Soul Coughing und der R&B-Entwicklung von Aaliyah, die 2001 abbrach. Shoegaze-Pioniere Lush und Folk-Rock-Innovatoren Buffalo Springfield repräsentieren die Vielfalt von 1960er bis 1990er Jahren, während die kürzliche Punk-Auflösung von Camp Cope einen modernen Touch hinzufügt. Die Top Five umfassen die Shoegaze-Meisterschaft von My Bloody Valentine in 'Loveless' (1991), die Trip-Hop-Triumphen von Portishead von 1994 bis 2008 und die psychedelischen Durchbrüche der Jimi Hendrix Experience wie 'Are You Experienced' (1967). Televisions Art-Rock-'Marquee Moon' (1977) und Nick Drakes zartes Folk von 1969 bis 1972 gehen dem Grunge-definierenden Nirvana mit 'Bleach', 'Nevermind' und 'In Utero' von 1989 bis 1993 voraus und zementieren ihren Status als ultimative Drei-Alben-Band trotz Kurt Cobains Tod 1994. Beitragsautoren wie Ham, Josh Jackson und Madelyn Dawson betonen die tiefgreifenden Vermächtnisse dieser knappen Kataloge.