Andrea Bocelli und Los Ángeles Azules treten auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt auf

Der italienische Tenor Andrea Bocelli gab am 18. April ein kostenloses Konzert auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt, das über 130.000 Zuschauer anzog. Er trat gemeinsam mit der mexikanischen Gruppe Los Ángeles Azules auf und verschmolz Oper mit Cumbia, um den 30. Jahrestag seines Albums Romanza zu feiern. Die von der Regierung von Mexiko-Stadt und der Banco Plata gesponserte Veranstaltung bot eine Mischung aus klassischen Stücken und populären Hits.

Andrea Bocelli betrat die Bühne auf der Plaza de la Constitución, bekannt als Zócalo, und verwandelte den historischen Platz in einen Veranstaltungsort, der Opernklänge mit zeitgenössischen Rhythmen verband. Die kostenlose Show, die nach Angaben der Stadtregierung mehr als 130.000 Menschen anzog, begann mit Arien von Giuseppe Verdi, darunter „Di quella pira“ aus Il Trovatore und „La donna è mobile“ aus Rigoletto. Ein sichtlich bewegter Bocelli dankte dem Publikum auf Spanisch: „Danke an alle, das ist eine wundervolle Nacht.“ Die Orquesta Sinfónica de Minería unter der Leitung von Dirigent Carlo Bernini begleitete Künstler wie die Sopranistin Larisa Martínez und den Bariton Juan Carlos Heredia, die Stücke aus La Traviata, Carmen und Die Perlenfischer von Georges Bizet darboten. Zu ihnen gesellten sich die Singer-Songwriterin Ximena Sariñana und Los Ángeles Azules, die das Publikum mit einer Cumbia-Version von „Mis Sentimientos“ begeisterten. Später schloss sich Bocelli der Gruppe für „What a Wonderful World“ von Louis Armstrong und seinen Hit „Vivo Por Ella“ an, den er ursprünglich 1996 mit Marta Sánchez aufgenommen hatte. Großbildleinwände übertrugen das Konzert bis in die umliegenden Straßen und zogen Touristen an. Der Abend endete mit einem Feuerwerk und Bocellis Interpretation von „Nessun dorma“ aus Turandot, für die er stehende Ovationen erhielt. Dieser Auftritt reiht sich in die Geschichte bedeutender Zócalo-Konzerte ein, wie etwa dem von Shakira, die am 1. März 400.000 Zuschauer angelockt hatte.

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