Andy Roddick hat Emma Raducanu dafür kritisiert, dass sie ihre Teilnahme am Nottingham Open abgesagt hat, nachdem sie das Finale im Queen's Club erreicht hatte. Die ehemalige US-Open-Siegerin begründete dies mit einer Terminänderung und nicht mit einer Verletzung. Roddick argumentierte in seinem Podcast, dass sie mehr Spiele brauche, um vor Wimbledon in Schwung zu kommen.
Raducanu erreichte im Queen's Club ihr erstes WTA-Finale auf Rasen, verlor jedoch gegen Donna Vekic. Anschließend zog sie ihre Teilnahme am Nottingham Open zurück, das kurz darauf beginnen sollte. Die Spielerin gab an, dass die Entscheidung nicht auf eine Verletzung zurückzuführen sei.
In seinem Podcast "Served" sagte Roddick, Raducanu habe in keinem Jahr ihrer Karriere viel gespielt. Er merkte an, dass ihre einzige längere Serie an aufeinanderfolgenden Spielen während ihres US-Open-Sieges 2021 stattfand. Roddick fügte hinzu, dass er weiterspielen würde, wenn er ihr Trainer wäre.
Raducanu hat zudem ihre Teilnahme am Turnier in Eastbourne abgesagt. Sie wird nun am 29. Juni ohne weitere Vorbereitungsspiele auf Rasen in Wimbledon starten. Sie belegt derzeit Platz 31 der Weltrangliste.