Emma Raducanu steht bei den Rome Masters vor ihrem lang ersehnten Comeback auf dem Platz, nachdem sie seit den Indian Wells Open wegen einer viralen Erkrankung pausieren musste. Die britische Nummer 1, aktuell auf Platz 30 der Weltrangliste geführt, hat einen anspruchsvollen Turnierbaum erwischt, in dem Top-Spielerinnen wie Coco Gauff und Jessica Pegula auf sie warten könnten. Ihr Zweitrundenmatch wird gegen eine Qualifikantin oder Maria Sakkari stattfinden.
Raducanu ist seit den Indian Wells Open außer Gefecht, nachdem sie sich während der Turnierserie im Nahen Osten im Februar einen Virusinfekt zugezogen hatte. Diese Verzögerung schob ihren Start in die Sandplatzsaison nach hinten, doch dank ihres Rankings genießt sie bei den Italian Open ein Freilos für die erste Runde. Mögliche Gegnerinnen sind: Alexandra Eala, Magdalena Frech oder Xinyu Wang in der dritten Runde; Marta Kostyuk (kürzliche Siegerin der Madrid Open), Karolina Pliskova oder Ekaterina Alexandrova im Achtelfinale; Hailey Baptiste, Madison Keys, Elina Svitolina oder Victoria Mboko im Viertelfinale; Iga Swiatek, Jessica Pegula, Naomi Osaka oder Karolina Muchova im Halbfinale sowie ein mögliches Finale gegen Aryna Sabalenka, Coco Gauff, Mirra Andreeva, Amanda Anisimova oder Belinda Bencic.
Raducanu erreichte im Februar das Finale der Transylvania Open, verlor dort jedoch mit 6:0, 6:2 gegen Sorana Cirstea, was zu ihrer aktuellen Saisonbilanz von 7 Siegen bei 7 Niederlagen beiträgt. Sie kam in Rom noch nie über die vierte Runde hinaus und geht ohne aktuelle Spielpraxis auf Sand in das Turnier. Der ehemalige britische Spitzenspieler Greg Rusedski zeigte sich nach Beobachtung ihres Trainings zuversichtlich: „Emma sah so aus, als würde sie den Ball gut treffen, also drücken wir die Daumen, dass dies der Beginn ist, um ihre Dynamik zurückzugewinnen... Hoffentlich ist sie gesund, kann sich durchsetzen und diese Woche einige Siege einfahren“, sagte er in seinem Podcast ‚Off Court With Greg Rusedski‘.