Paula Badosa spricht vor den Madrid Open über ihre Formkrise

Paula Badosa reist nach einer kürzlichen Niederlage in Stuttgart mit einer Wildcard zu den Mutua Madrid Open und blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Saison 2026. Die Spanierin konnte in diesem Jahr bisher nur neun Siege verbuchen, bleibt aber optimistisch hinsichtlich ihrer verletzungsfreien Phase. Sie hofft auf zusätzlichen Auftrieb durch das heimische Publikum in der Caja Mágica.

Badosa erlitt in der Runde der letzten 32 in Stuttgart eine Niederlage gegen Eva Lys, wobei sie den ersten Satz mit 6:2 gewann, die folgenden beiden Sätze jedoch mit 7:5 und 6:4 abgeben musste. Dieses Ergebnis spiegelt den Trend ihrer Saison wider, der trotz spielerischer Verbesserungen von emotionalen Herausforderungen geprägt ist. 'Emotional waren das harte Matches. Das Niveau wird immer besser, aber die Spiele laufen nicht zu meinen Gunsten', sagte Badosa. Sie betonte ihre Fortschritte darin, ohne Verletzungen konstant spielen zu können – ein deutlicher Unterschied zu ihren Schwierigkeiten im Jahr 2025 mit einem Labrumriss und einem Ermüdungsbruch im Rücken. 'Es ist sehr positiv, konstant Spielzeit zu bekommen, denn das habe ich vorher so nicht gefühlt', fügte sie hinzu und verwies darauf, sich auf positive Aspekte zu konzentrieren, wie etwa täglich 'ein Prozent' zu ihrer Bestform beizutragen und das mentale Management in kritischen Momenten zu verbessern. Badosa geht bei den Madrid Open, die vom 20. April bis zum 3. Mai stattfinden, an den Start und erwartet in der zweiten Runde die Siegerin der Partie zwischen Lois Boisson und Peyton Stearns. Das Turnier hat für sie eine besondere Bedeutung. 'Dieses Turnier bedeutet mir sehr viel... Die Unterstützung des heimischen Publikums zu haben, gibt einem einen zusätzlichen Schub', sagte sie. Aryna Sabalenka, die Nummer 1 der Welt und dreifache Madrid-Siegerin, spendete Badosa während ihres Trainings in der Caja Mágica Ermutigung. 'Komm schon, beweg die Beine, Mädel! Beschleunige mehr, vamos, vamos!', rief Sabalenka lachend. Die Belarussin, die im Jahr 2026 eine Bilanz von 23:1 Siegen und drei Titeln vorweisen kann, trifft am Montag in der Runde der letzten 128 auf Julia Grabher.

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