Nur 48 Stunden nach ihrer verletzungsbedingten Aufgabe im Finale der Iasi Open aufgrund von Erschöpfung besiegte Paula Badosa Katarzyna Kawa in der ersten Runde der Hamburg Open.
Badosa zeigte gegen Kawa eine abgeklärte Leistung, darunter einen bemerkenswerten Stoppball und Lob während eines Ballwechsels bei Breakball. Das Match fand kurz nach ihrer Aufgabe im Finale der Iasi Open am 20. Juli gegen Mayar Sherif statt, bei der sie medizinische Auszeiten genommen hatte, bevor sie das Spiel beim Stand von 6:4, 4:0 abbrach.
In Iasi sagte sie: „Ich hasse es, ein Finale auf diese Weise zu verlieren, und es tut mir wirklich leid, dass ich es so tun musste, aber mein Körper hat nicht mehr mitgemacht.“ Die 27-Jährige hatte zuvor bereits einen Titel in Bastad gewonnen und erreichte das Finale von Iasi nach mehreren Drei-Satz-Matches.
Fans äußerten sich überrascht über ihre Bewegungsabläufe und ihre Spielweise in Hamburg. In den sozialen Medien gab es Kommentare wie „Ich dachte, sie wäre verletzt“ sowie Fragen zum Zeitpunkt ihres Rückzugs in Iasi.
Sollten Badosa und Sherif beide in Hamburg weiterkommen, ist ein Aufeinandertreffen im Viertelfinale vorgesehen.