Weltranglistenzweiter Carlos Alcaraz hat seine Absagen für das Masters in Rom und die French Open aufgrund seiner anhaltenden Handgelenksverletzung rechts, die er sich bei den Barcelona Open zugezogen hatte, bestätigt, nachdem er zuvor bereits die Madrid Open verpasst hatte. Der Spanier plant nun ein Comeback auf Rasen vor Wimbledon.
Alcaraz zog sich die Zerrung im Handgelenk bei seinem Erstrundenmatch der Barcelona Open gegen Otto Virtanen im letzten Monat zu, was am 17. April zu seiner Absage für Madrid führte. Da das Turnier in Rom am 6. Mai beginnt und die French Open Ende Mai anstehen, hat er nun den Rest der Sandplatzsaison abgesagt, um der Genesung Vorrang einzuräumen.
Der ehemalige britische Nummer 1 Greg Rusedski äußerte in seinem Podcast Bedenken und verwies auf eine 4,5-wöchige Abwesenheit sowie die Herausforderung, vom Sandplatz auf Rasen zu wechseln: „Es ist etwas beunruhigend... Wird er genug Zeit haben, um sich auf Wimbledon vorzubereiten?“ Alcaraz, der stark ins Jahr 2026 startete und Titel bei den Australian Open sowie in Katar gewann, hatte zuletzt zu kämpfen – eine Halbfinalniederlage gegen Daniil Medvedev in Indian Wells, ein Zweitrundenaus gegen Sebastian Korda in Miami und die Finalniederlage in Monte Carlo gegen Jannik Sinner (6:7, 3:6), wodurch er die Nummer-1-Position an Sinner verlor.
Sinner, der frisch vom Sieg bei den Madrid Open kommt, bot Unterstützung an: „Tennis braucht Carlos... Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung.“ Ihre Rivalität und der gegenseitige Respekt waren nach Monte Carlo deutlich spürbar. Da Alcaraz ausfällt, richtet Sinner den Blick nun auf Rom.