James Camerons dritter Avatar-Film, Avatar: Fire and Ash, kommt am 19. Dezember 2025 in die Kinos und liefert atemberaubende visuelle Effekte sowie intensive Actionszenen, während die Saga auf Pandora weitergeht. Kritiker loben das immersive 3D-Spektakel und die emotionale Tiefe, bemängeln aber, dass die Geschichte im Vergleich zu früheren Teilen repetitiv wirkt. Die Vorverkäufe laufen stark, mit über 70.000 Tickets in nationalen Ketten, die mehr als 200.000 Besucher am Eröffnungstag anpeilen.
Überblick
Avatar: Fire and Ash setzt ein Jahr nach den Ereignissen von Avatar: The Way of Water ein und konzentriert sich auf Jake Sully (Sam Worthington) und seine Na'vi-Familie, die Trauer und einen eskalierenden Konflikt mit menschlichen Invasoren bewältigen. Die Geschichte dreht sich um den Adoptivsohn Spider (Jack Champion), dessen einzigartige Anpassung an Pandoras Umwelt zu einem Schlüsselpunkte der Handlung wird und die Aufmerksamkeit des schurkischen Colonel Quaritch (Stephen Lang) sowie eines neuen aschfarbenen Na'vi-Stammes unter der enigmatischen Varang (Oona Chaplin) auf sich zieht. Unter der Regie von James Cameron dauert der Film 195 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben wegen intensiver Action und Gewalt.
Kritiken
Frühe Rezensionen heben die technischen Errungenschaften hervor. „Das ist wirklich episches Kino, mehr als wert, sich drei Stunden darin zu verlieren“, schreibt Ben Travis von Empire Magazine. Kate Sánchez von But Why Tho? nennt es „das gewalttätigste der drei“ und emotional nachhaltig. Manche Kritiker kritisieren jedoch die Wiederholung: „Es ist locker der repetitivste Eintrag in der Leinwandserie“, merkt David Rooney von The Hollywood Reporter an. Owen Gleiberman von Variety beschreibt es als „kühnere und straffere“ Fortsetzung als den zweiten Film, aber nicht mehr visuell bahnbrechend. Der Film hat die niedrigste Rotten-Tomatoes-Bewertung der Trilogie, wobei genaue Zahlen je nach Aggregator variieren.
Visuelle Effekte und Action
Camerons Markenzeichen-3D und hohe Bildrate verstärken Pandoras Landschaften von vulkanischen Reichen bis zu Luftkämpfen. Actionszenen wie eine kühne Rettung mit fliegenden Kreaturen durch militärische Strukturen werden für ihren Maßstab gelobt. „Niemand inszeniert Action mit der Mischung aus Weite und logistischen Details wie Cameron“, sagt Gleiberman. Der Film verzichtet auf generative KI und betont Motion-Capture-Performances.
Kinoprognose
Vorverkaufszahlen deuten auf großes Interesse hin, mit 70.000 verkauften Tickets auf synchronisierten und Originalfassungen. Produzenten erwarten über 200.000 Besucher am Starttag, was die anhaltende Anziehungskraft der Franchise trotz gemischter Kritiken unterstreicht.
Das Drehbuch von Cameron, Rick Jaffa und Amanda Silver thematisiert Rache und Familie, wirkt manchen jedoch narrativ plump. Herausragende Leistungen liefern Saldañas Neytiri und Chaplins Varang, die frische Dynamiken ins Ensemble bringen.