Die TV-Serie Bones trug ursprünglich den Titel Brennan und hatte eine andere Prämisse, die sich auf eine einzelne forensische Expertin konzentrierte. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern Emily Deschanel und David Boreanaz lenkte die Serie zu einem Ensemble-Verfahrensdrama um. Dieser Wandel, wie Schöpfer Hart Hanson offenbarte, führte zur Übernahme des passenderen Titels Bones.
Das Verfahrensdrama Bones, das 12 Staffeln lang lief, begann die Entwicklung mit einem eigenen Konzept. Laut Hart Hanson in Paul Ruditis' Buch „Bones: The Official Companion“ drehte sich die ursprüngliche Idee um die Figur von Emily Deschanel, Temperance Brennan, die mit einer rotierenden Auswahl von Behörden zusammenarbeitete, die ihre forensische Expertise benötigten. Dieser Solo-Lead-Ansatz führte zum Arbeitstitel „Brennan“, gemäß der Konvention, Shows nach ihrem Protagonisten zu benennen. nnAllerdings änderte während der Produktion die Dynamik zwischen Deschanel und David Boreanaz, der den FBI-Agenten Seeley Booth spielte, die Richtung. Hanson erklärte die Entwicklung: „Wir haben uns über den Titel den Kopf zerbrochen. Zunächst dachten wir, es würde ein Einzel-Lead werden ... Dann sahen wir Emily und David zusammenarbeiten und dachten: 'Oh, wir haben hier etwas viel Besseres zu tun.' 'Bones' ist ihr Spitzname und es ist der Anfang jeder Geschichte; es sind die Knochen. Also dachten wir: 'Ja, das ist gut. Das ist besser als nur Brennan.' Und so war es einfacher, anzuerkennen, dass es eher ein Ensemble-Stück als ein Einzel-Lead-Charakter war.“ nnDer Spitzname „Bones“, den Booth Brennan gab, knüpfte direkt an den Kern der Serie an: ein Team am Jeffersonian Institute, das Verbrechen durch Analyse menschlicher Überreste löst. Elemente der ursprünglichen Prämisse hielten sich in späteren Staffeln. Nachdem Eric Millegans Figur Zack Addy als Handlanger des Gormogon (gespielt von Laurence Todd Rosenthal) am Ende von Staffel 3 enthüllt wurde, arbeitete Brennan mit einer Reihe rotierender Assistenten, bekannt als „Squinterns“. nnDiese Charaktere aus dem Jeffersonian Institute trugen maßgeblich zu wichtigen Handlungspunkten bei und tauchten sogar im Serienfinale auf, was an die anfängliche Idee variierter Kollaborateure anknüpfte.