Carlos Alcaraz hat den Career Grand Slam erreicht, indem er Novak Djokovic im Australian-Open-Finale besiegte und damit der jüngste Mann in der ATP-Geschichte wurde, der alle vier Majors gewann. Trotz dieses Meilensteins fehlen seinem Lebenslauf noch mehrere prestigeträchtige ATP-Titel. Dazu gehören wichtige ATP-1000-Events und die ATP-Finals am Jahresende.
Alcaraz' Triumph über Djokovic bei den Australian Open markierte einen historischen Erfolg und festigte seinen Platz unter der Tennis-Elite. Veröffentlichte Berichte betonen, dass er zwar Titel von allen Grand Slams hält, Lücken in seiner Sammlung der ATP-1000-Masters-Trophäen und der ATP Finals bestehen. Bei den Canadian Open hat Alcaraz zweimal teilgenommen, scheiterte aber jeweils vor den Viertelfinals. 2022 besiegte ihn Tommy Paul in der zweiten Runde, und Paul wiederholte die Überraschung 2023. Beim Shanghai Masters war der Erfolg über zwei Auftritte ähnlich begrenzt. Als Setznummer 1 2023 erlitt Alcaraz eine Schockniederlage gegen Setznummer 18 Grigor Dimitrov. 2024 erreichte er das Viertelfinale, bevor er gegen Setznummer 30 Tomas Machac fiel. Die Ausgabe 2025 übersprang Alcaraz wegen einer Knöchelverletzung. Die Paris Masters waren am herausforderndsten mit fünf Teilnahmen, die zwei Zweitrundenaus und das beste Viertelfinale 2022 ergaben. In diesem Jahr besiegte er Yoshihito Nishioka und Grigor Dimitrov, bevor er sich wegen einer Bauchmuskelzerrung zurückzog. Sein Lauf 2021 umfasste einen Zweitrundensieg über Jannik Sinner, aber eine Drittgrundniederlage gegen den ungesetzten Hugo Gaston. Seitdem hat er die zweite Runde nur einmal überstanden. Bei den ATP Finals qualifizierte sich Alcaraz 2022, zog sich aber mit einer Verletzung des inneren schrägen Bauchskelettmuskels zurück. 2023 führte er seine Gruppe an, verlor aber in zwei Sätzen gegen Djokovic im Halbfinale. 2024 folgte ein Gruppenaus gegen Alexander Zverev und Casper Ruud. 2025 führte er die Gruppe an, gewann das Halbfinale, fiel aber im Finale gegen Sinner mit 7:6, 7:5. Diese Lücken unterstreichen Wachstumsbereiche in Alcaraz' ansonsten glänzender Karriere.