Schach treibt Forschung zu Gehirn-Computer-Schnittstellen auf Symposium voran

Schach stand im Mittelpunkt eines klinischen Symposiums zur Gehirn-Computer-Schnittstellen-Technologie in Shenzhen. FIDE-Schatzmeisterin Zhu Chen nahm an der Veranstaltung teil und betonte das Potenzial des Spiels für die Weiterentwicklung der medizinischen Forschung.

FIDE-Schatzmeisterin und ehemalige Schachweltmeisterin der Frauen, Zhu Chen, nahm am 11. Juni am Symposium für klinische Anwendungen von Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) an der Chinese University of Hong Kong in Shenzhen teil. Sie war gemeinsam mit der WIM Liang Zhihua als Ehrengast geladen.

Die Veranstaltung brachte Neurologen, Kliniker und Technologieunternehmen zusammen, um BCI-Anwendungen zu erörtern. Schach diente dabei als zentrales Beispiel, angeknüpft an eine Online-Partie vom September 2025 zwischen dem Neuralink-Patienten Noland Arbaugh und der schwedischen WFM Anna Cramling.

Zhu Chen erklärte, es sei spannend zu sehen, wie Schach eine wichtige Rolle in der bahnbrechenden Hirnforschung einnehme. Experten hoben die Fortschritte der BCI-Technologie bei der Behandlung von Erkrankungen wie Parkinson und Rückenmarksverletzungen hervor.

Die Organisatoren kündigten bevorstehende multizentrische klinische Projekte unter Beteiligung führender chinesischer BCI-Unternehmen an, bei denen Schach als Instrument zur Überprüfung kognitiver Hypothesen eingesetzt werden soll.

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