China erklärte, dass die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Indien und Japan keine Drittparteien ins Visier nehmen sollte, nachdem sich Premierminister Narendra Modi und die japanische Premierministerin Sanae Takaichi am 2. Juli in Delhi getroffen hatten.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, erklärte am 3. Juli, dass die Zusammenarbeit das regionale Vertrauen stärken und den Frieden sichern müsse, ohne die Interessen Dritter zu beeinträchtigen. Sie fügte hinzu, dass solche Beziehungen keine exklusiven Gruppierungen schaffen oder Spaltungen schüren sollten, und betonte gleichzeitig die gemeinsame Pflicht, stabile globale Lieferketten aufrechtzuerhalten. Indien und Japan kündigten während des Gipfels Initiativen zu kritischen Mineralien, gemeinsamer Verteidigungsentwicklung und Energiesicherheit an und äußerten in ihrer gemeinsamen Erklärung Besorgnis über die Lage im Ostchinesischen und Südchinesischen Meer. Am 4. Juli bekräftigte der chinesische Sprecher Yu Jing die Äußerungen von Guo und sagte, das Konzept eines freien und offenen Indopazifiks laufe den regionalen Bestrebungen nach Frieden und Zusammenarbeit zuwider.