Ein chinesischer PC-Teilehändler, der während der Hochpreisphase DRAM auf Lager gelegt hatte, äußerte seine Verzweiflung nach den jüngsten Preisrückgängen. In einem Video aus einem Lager voller Speicherchips fragte der Händler, ob die Preise wohl wieder steigen könnten. Die Rückgänge folgen auf KI-bedingte Engpässe, sind aber noch nicht flächendeckend.
Ein Speicherhändler in China präsentierte in einem Video ein riesiges Lager mit DRAM-Chips und -Teilen und beklagte den plötzlichen Verfall der RAM-Preise. Aus dem Clip übersetzt sagte der Händler: „Brüder, die Speicher[preise] sind massiv eingebrochen. Wir bleiben darauf sitzen, wir sitzen fest. Wir sind erledigt, wir sind am Ende. Gibt es noch irgendeine Chance, dass der Preis wieder steigt?“ Das Video, das am 1. April 2026 von China Pulse geteilt wurde, verdeutlicht die Sorgen unter Spekulanten, die während des KI-getriebenen Nachfrageschubs durch Hyperscaler für Rechenzentren und PCs massiv eingekauft hatten. Wie zuerst von Wccftech entdeckt, unterstreicht das Filmmaterial die Angst vor finanziellen Verlusten für Horter, da der Angebotsdruck leicht nachlässt. Einige Corsair-Speichermodule auf Amazon fielen von etwa 490 US-Dollar auf 380 US-Dollar, während andere Riegel geringere Preisnachlässe verzeichneten. Diese Rückgänge deuten nicht auf das Ende des allgemeinen RAM-Mangels hin, der durch Anforderungen der künstlichen Intelligenz verursacht wurde. Experten führen die Veränderungen teilweise auf Googles TurboQuant-Komprimierungsalgorithmus zurück, der darauf abzielt, den Speicherverbrauch bei KI-Workflows zu reduzieren. Obwohl einige KI-Spezialisten die Behauptungen der Technologie hinterfragt haben, hat sie die Aufmerksamkeit von Unternehmen auf sich gezogen, die eine übermäßige Abhängigkeit von teurem Speicher fürchten. Horter stehen nun unter Druck, überschüssige Bestände zu verkaufen, was weitere Preisrückgänge potenziell beschleunigen könnte.