Colleen Hoover peinlich berührt von 'It Ends with Us' Rechtsstreit

Die Autorin Colleen Hoover hat ihre Verlegenheit über den laufenden Rechtsstreit zwischen Blake Lively und Justin Baldoni im Zusammenhang mit der Film-Adaption ihres Romans 'It Ends with Us' aus dem Jahr 2024 zum Ausdruck gebracht. In einem Interview mit Elle sagte Hoover, dass sie das Gefühl hat, die Klage habe die Geschichte überschattet und ihrer Mutter Schmerzen zugefügt, deren Leben das Buch inspirierte. Sie versucht, sich von der Negativität fernzuhalten, während sie sich auf eine Aussage im Verfahren vorbereitet.

Hintergrund der Kontroverse

Der Film 'It Ends with Us', basierend auf dem 2016 erschienenen Bestseller-Roman von Colleen Hoover über häusliche Gewalt, wurde 2024 von Sony Pictures veröffentlicht und spielte weltweit 350 Millionen Dollar ein. Mit Blake Lively in der Hauptrolle und unter der Regie von Justin Baldoni stand das Projekt unter starkem Druck aufgrund von Konflikten auf dem Set. Lively reichte 2025 eine Klage gegen Baldoni und seine Produktionsfirma Wayfarer Studios ein und warf ihnen sexuelle Belästigung sowie die Organisation einer Rufmordkampagne vor, nachdem sie Bedenken zu den Arbeitsbedingungen geäußert hatte. Baldoni hat die Vorwürfe bestritten und mit einer Gegenklage über 400 Millionen Dollar reagiert. Ein Prozess ist für März 2026 angesetzt.

Hoover, die als ausführende Produzentin fungierte und das Set besuchte, erklärte, sie sei 'völlig ahnungslos gewesen, dass etwas passierte' während der Produktion. Der Roman basiert auf den Erfahrungen ihrer Mutter mit Missbrauch und fügt eine persönliche Ebene zur Verzweiflung der Autorin hinzu.

Aussagen von Hoover

In ihrem Elle-Interview gab Hoover gemischte Gefühle zum Buch zu: 'Ich schäme mich fast, zu sagen, dass ich es geschrieben habe. Wenn Leute fragen, was ich mache, sage ich nur, ‘Ich bin Schriftstellerin. Bitte frag nicht, was ich geschrieben habe.’' Sie fügte hinzu: 'Ich kann es nicht mehr empfehlen. Ich fühle, dass [die Klage] es überschattet hat.'

Hoover äußerte Besorgnis um ihre Familie und bemerkte: 'Das Buch war von ihrer Geschichte inspiriert, und jetzt gibt es uns PTSD, daran zu denken. Ich fühle mich furchtbar, weil ich das Gefühl habe, dass sie durch die Nachwirkungen dieses Films mehr Schmerzen erleidet als durch meinen Vater, nur indem sie die Hässlichkeit davon sieht.' Sie beschrieb die Situation als 'bedauerlich' und 'enttäuschend' und nannte sie 'einen Zirkus', der Karrieren beeinträchtigt hat.

Trotz des Dramas konzentriert sich Hoover auf Distanz: 'Ich versuche nur, mich von der Negativität fernzuhalten. Ich habe meine eigene Geschichte, die ich erzählen könnte, aber ich will keine Aufmerksamkeit darauf lenken.' Sie hofft, dass die Zeit den Schmerz lindert, und bleibt privat stolz auf das Buch, wenn auch weniger öffentlich.

Laufende rechtliche Entwicklungen

Zuletzt hat Baldoni versucht, die Klagen gegen ihn und Wayfarer Studios abzuweisen, ohne Gründe offenzulegen. Hoover soll bald eine Aussage abgeben, möchte den Konflikt aber nicht anheizen und betont: 'Niemand hat die tatsächliche Wahrheit. Nicht einmal ich.'

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