Regisseur Bart Layton nutzt vielfältige Los-Angeles-Orte in 'Crime 101', um die sozialen Kontraste der Stadt darzustellen. Der Film mit Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und Halle Berry adaptiert Don Winslows Novelle 'Savages' zu einem Raub-Thriller, der Klassen- und Vermögensfragen beleuchtet. Die Dreharbeiten fanden von Echo Park bis zur Sixth Street Bridge statt und betonen die Schönheit und das dunkle Unterleib der Stadt.
Bart Laytons 'Crime 101' geht über einen Standard-Raub-Thriller hinaus, indem es Los Angeles als zentrale Figur integriert. Chris Hemsworth spielt Davis, einen Juwelendieb, der gezielte Raubüberfälle entlang der 101 Freeway durchführt, ohne jemandem zu schaden. Mark Ruffalo verkörpert den LAPD-Detektiv Lou Lubesnick, der das Muster erkennt, während Halle Berry Sharon ist, eine Versicherungsmaklerin, die in einem männerdominierten Bereich Barrieren erlebt und mit beiden Männern verwickelt wird. Layton wollte Themen wie Klasse, Vermögensungleichheit und Statusangst vertiefen und sagte in einem Variety-Interview, dass Los Angeles besondere Druck um Status und Reichtum erzeuge. Er suchte unterschätzte Stadtteile, um soziale Schichten widerzuspiegeln, und hob eine topografische Trennung hervor, bei der Reiche in Hügeln oder an der Küste leben und andere unter Freeways. Der Film verfolgt den Weg eines Diamanten von immigrantengeführten Juwelenläden in Downtown L.A. zu High-End-Juwelieren in Calabasas, wo sein Wert um das Zehnfache steigt. Halle Berry nannte den Film einen Liebesbrief an die Stadt, der ihre Schönheit neben dem dunklen Unterleib, der Zerstörung, Migrantenarbeitern und Bauarbeitern zeigt. Chris Hemsworth betonte die Authentizität durch Kontrast von Glamour und Obdachlosigkeit und merkte an, dass solche Darstellungen in jüngsten Filmen selten seien. Mark Ruffalo, der aus eigenen Erfahrungen in harten und wohlhabenden L.A.-Gebieten schöpfte, lobte die Dreharbeiten in Echo Park, Venice und Santa Monica dafür, das einzigartige Flair jedes Viertels einzufangen, und verglich es mit Filmen wie 'Collateral' und 'To Live and Die in L.A.'. Wichtige Locations umfassten Lia’s Tacos an Echo Park Avenue und Sunset Boulevard, persönlich vom Produktionsdesigner Scott Dougan ausgewählt. Das Mural 'Sculpting Another Destiny' von Ricardo Mendoza in Echo Park wurde nach Zahlung einer Lizenzgebühr gefilmt. Die 2022 eröffnete Sixth Street Bridge bot ikonische Ausblicke auf Downtown und den Stadt-Skyline, trotz anfänglicher Street-Racing und eines benachbarten Biker-Clubs bei der Location-Scout. Andere Orte waren Melrose Place, Calabasas und das Regency Beverly Wilshire.