Beim Red Sea Film Festival hat Dakota Johnson über ihre Hassliebe zur Filmindustrie gesprochen und die Welt hinter den Kulissen der Produktion als „wirklich hässlich“ beschrieben – wegen zwielichtiger Finanziers. Die Schauspielerin und Produzentin, die 2019 Tea Time Pictures gründete, teilte Einblicke aus ihrer Karriere und kommenden Projekten. Sie betonte ihre Dankbarkeit für die Chancen, während sie den emotionalen Tribut des Geschäfts hervorhob.
Höhepunkte des Festivalgesprächs
In einem ausführlichen Gespräch beim Red Sea Film Festival am 5. Dezember 2025 reflektierte Dakota Johnson über ihre sich wandelnde Rolle in Hollywood. Über ihre Produktionsfirma Tea Time Pictures offenbarte sie die harten Realitäten, denen sie begegnet ist. „Ich habe eine Hassliebe zu meinem Job in allen Belangen“, sagte Johnson. „Es ist erschöpfend. Beim Produzieren sieht man hinter den Vorhang, und es ist wirklich hässlich. Das mag ich nicht. Auch die Erkenntnis, dass Finanziers manchmal wirklich zwielichtig sind, ist herzzerreißend.“
Johnson, bekannt für Rollen in Filmen wie der „Fifty Shades of Grey“-Reihe, ist zur Produktion übergewechselt, um mehr Kontrolle über ihre Projekte zu haben. Sie beschrieb einen inneren Kampf in der Branche und nannte frühere Entscheidungen, die sie nun bereut. „Ich wurde in der Vergangenheit definitiv zu Dingen überredet, die ich im Nachhinein als nicht richtig für mich erkenne“, gab sie zu. Derzeit spielt sie in „Materialists“ und „Splitsville“ mit und konzentriert sich auf persönliches Wachstum als Schauspielerin.
Zusammenarbeiten und zukünftige Projekte
Die Schauspielerin lobte ihren langjährigen Kollaborateur Luca Guadagnino, mit dem sie an „Suspiria“ und „A Bigger Splash“ gearbeitet hat. „Ich werde ewig mit Luca arbeiten“, sagte sie und dankte ihm dafür, dass er ihr früh in ihrer Karriere half, tiefere emotionale Tiefen zu erkunden. Zurückblickend auf ihre Besetzung in „A Bigger Splash“ mit 24 Jahren erzählte Johnson, wie ihre Co-Stars Tilda Swinton und Ralph Fiennes ihre Ängste linderten – ein Wendepunkt nach „Fifty Shades“.
Für die Zukunft bereitet Johnson ihr Regiedebüt „A Tree Is Blue“ mit Charli XCX, Jessica Alba und Vanessa Burghardt vor. Über Tea Time Pictures möchte sie „frauenzentrierte Projekte über menschliche Erfahrungen“ fördern, die mutige Filmemacher und ehrliches Storytelling einbeziehen. „Ich will Filme über Frauen und Menschen machen, die eine Art Evolution durchlaufen“, erklärte sie und zielt darauf ab, kreative Grenzen im Entertainment zu erweitern.