Schwedens kürzlicher Sieg bei der U20-WM hat der Hockey-Community des Landes Freude bereitet, aber Herausforderungen für SHL-Clubs wie Djurgården geschaffen. Der Club vermisste Schlüsselspieler während des Turniers, was Sportdirektor Niklas Wikegård zu Forderungen nach Terminänderungen veranlasste. Er lobte die jungen Talente und hob die Belastung für juniorenabhängige Teams hervor.
Schweden sicherte sich den ersten IIHF-U20-WM-Titel seit 14 Jahren, indem es Tschechien im Finale in Minnesota besiegte. Es war erst der dritte Triumph dieser Art in der Geschichte des Landes. Djurgården, ein führender SHL-Club, feierte den Erfolg seiner Prospects, stand aber vor großen Hürden: Drei Top-9-Stürmer – Viggo Björck (17), Anton Frondell (18) und Victor Eklund (19) – fehlten in acht Ligaspielen. Niklas Wikegård, Sportdirektor von Djurgården, pries die Fähigkeit des schwedischen Hockeys, Elite-Spieler heranzuziehen. „JVM-guldet är så klart ett kvitto på att Sverige fortsätter att ta fram väldigt duktiga spelare,“ sagte er Hockeynews. Er hob das Finale als Schwedens beste Leistung seit Jahren hervor und notierte, wie das Team Druck effektiv managte. Wikegård lobte auch Führungsqualitäten bei Spielern wie Jack Berglund, Ivar Stenberg und der Djurgården-Trio, betonte die Wichtigkeit starker Persönlichkeiten neben Können. Torwart Love Härenstam erhielt besondere Anerkennung für entscheidende Paraden, insbesondere gegen Finnland, die Schwedens Chancen sicherten. Der Termin des Turniers schuf jedoch Schwierigkeiten für Clubs mit Junior-Pipelines. „Det är en ansträngning att man spelar åtta matcher under en SHL-säsong,“ sagte Wikegård. Nächstes Jahr könnten neun solcher Ausfälle drohen, mit Björck potenziell für zwei weitere JVMs qualifiziert und Youngstern wie Marcus Nordmark (17) und Theo Stockselius (18), die sich möglicherweise anschließen. Wikegård appellierte an SHL und Svenska Ishockeyförbundet für Reformen. „Helst skulle man vilja att under JVM... att det var lågsäsong för SHL,“ schlug er vor und verwies auf Konflikte mit der Champions Hockey League. Er akzeptierte die Regeln, hoffte aber auf weniger Spiele langfristig, um die Last für atmosphere- und Jugendförderung fokussierte Teams wie Djurgården zu mindern.