Das größte Musikfestival Australasiens, Electric Avenue, beendete seine Ausgabe 2026 im Hagley Park in Christchurch am Wochenende vom 1.-2. März. Die Veranstaltung bot Acts über fünf Jahrzehnte, mit Highlights wie zurückkehrenden Legenden und lokalem Talent. Die Organisatoren setzten auf einheimische Künstler neben internationalen Stars.
Electric Avenue zog am Freitag und Samstag, 1.-2. März 2026, in den Hagley Park in Christchurch und lockte Menschenmassen mit einer Line-up über fünf Jahrzehnte. Split Enz kehrte bemerkenswert am Freitagabend zurück und feierte ihr 1000. Konzert, wie Tim Finn dem Publikum ankündigte. Die Band in schicken Anzügen, die an ihr ikonisches Foto erinnerten, spielte Klassiker wie „Six Months in a Leaky Boat“ und „I See Red“. Das Publikum war vielfältig und umfasste Generationen, mit jungen Besuchern neben Eltern und sogar einem 80-jährigen Fan. Ein Rezensent lobte die inklusive Atmosphäre: „Mit so vielen verschiedenen Altersgruppen im Publikum fühlte es sich gut an, Teil eines so vielfältigen Kollektivs zu sein, das etwas typisch Kiwi ist.“ Nach dem Set kündigte Split Enz eine Neuseeland-Arena-Tour an. Doch das Wochenende war nicht ohne Probleme. Um 18:25 Uhr am Freitag, als die Hälfte der erwarteten Menge zum The-Hangar-Bühnenbereich strömte, wurde das Verhalten angespannt und unhöflich, mit Leuten in Rudeln. Außerhalb der Venue gab es Red-Bull-Vergüsse und Erbrochenes, das ein Rezensent als „schrecklich“ beschrieb. Überraschungen sorgten für Aufregung. Der australische DJ Dom Dolla remixte Neuseelands „Slice of Heaven“ von Dave Dobbyn mit seinem Track „Rhyme Dust“, während L.A.B. „Don’t You (Forget About Me)“ von Simple Minds und „Electric Avenue“ von Eddy Grant, dem Namensgeber des Festivals, coverte. Kesha lieferte am Samstag einen 60-minütigen Set, beginnend mit einem Wachsmodell ihres Kopfes aus der Animal- und Cannibal-Ära, das 2010er-Pop-Nostalgie weckte. Lokale Acts glänzten, darunter Fazerdaze, Goodwill, There’s a Tuesday und Caitlin, besonders nach der Übernahme von 51 % an Team Event durch Live Nation. Ein Rezensent pries den Fokus auf Christchurch-Talent: „Es war fantastisch, dass die Festival-Organisatoren lokales Talent genauso priorisierten wie internationale Namen.“ Insgesamt stahlen Kiwi-Performer die Show inmitten starker internationaler Acts wie Dom Dolla und Kesha.