Fackham Hall-Rezension lobt leichte Lacher der Parodie

Die Variety-Rezension zu Fackham Hall beschreibt den Film als mäßig amüsierende Parodie auf das Downton Abbey-Genre, mit Witzen, die im Bereich leichter Lacher landen statt explosiver Heiterkeit. Unter der Regie von Jim O’Hanlon persifliert der Film historische romantische Kostüm-Dramen, die 1931 in einem britischen Landhaus spielen. Mit Thomasin McKenzie und Ben Radcliffe in den Hauptrollen erhält er eine R-Freigabe bei einer Laufzeit von 97 Minuten.

Filmbeschreibung

Fackham Hall ist eine Airplane!-artige Parodie, die sich auf die Genres Merchant Ivory und Masterpiece Theatre stürzt, die heute durch Downton Abbey verkörpert werden. Die Handlung spielt 1931 im prächtigen Fackham Hall und dreht sich um die aristokratische Davenport-Familie, in der Ehen unter Cousins den Reichtum erhalten, wie die Inschrift des Anwesens 'Incestus ad Infinitum' andeutet. Im Zentrum stehen die Schwestern Rose (Thomasin McKenzie) und Poppy (Emma Laird), die nach dem plötzlichen Tod ihrer Brüder – benannt nach John, Paul, George und Ringo in Anspielung auf Spinal Tap – vorteilhafte Ehen eingehen müssen.

Rose strebt die Ehe mit dem langweiligen Erben Archibald (Tom Felton) an, verliebt sich aber in den cockney-Waise Eric Noone (Ben Radcliffe), dessen Name phonetisch 'Eric No One' andeutet. Der Titel selbst, mit cockney-Akzent ausgesprochen, enthüllt einen kindischen Wortwitz auf 'Fuck ’em all.'

Produktion und Besetzung

Regie führte Jim O’Hanlon nach einem Drehbuch von Steve Dawson, Andrew Dawson, Tim Inman, Jimmy Carr und Patrick Carr; der Film rekonstruiert die Welt des Genres akribisch, aber mit zurückhaltendem Ton. Damian Lewis spielt den arroganten Lord Davenport todernst, Katherine Waterston die Lady Davenport. Im Nebencast: Tom Goodman-Hill, Anna Maxwell Martin und Hayley Mills. Kamera: Philipp Blaubach, Schnitt: Colin Fair, Musik: Oli Julian und David Arnold. Produziert von Bleecker Street, Verleih durch Legion, Mews Films und Anonymous Content.

Rezensions-Einblicke

Die Rezension vom 4. Dezember 2025 im AMC Empire in New York hebt witzige Gags hervor, wie eine chaotische Jagdgesellschaft und J.R.R. Tolkien (Jason Done), der sich von Partychats inspirieren lässt. Kritisiert wird jedoch der zu zivilisierte Ansatz, der den aggressiven Humor von Klassikern wie Airplane! oder The Naked Gun vermissen lässt. Obszöne Witze wie das Lied 'I Went to the Palace With My Willie Hanging Out' landen sanft ohne schockierende Lacher. Insgesamt gilt Fackham Hall als harmlos frivol und zeitvertreibend amüsant.

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