Ohne neue offizielle Updates zu Rockstar Games’ Grand Theft Auto VI überschwemmen KI-generierte falsche Trailer und Leaks soziale Medien und Suchtools. Neueste Vorfälle umfassen einen viralen X-Post mit fabrizierten Aufnahmen, der Millionen von Impressionen erhielt, und Google, das einen gefälschten Trailer über YouTube-Benachrichtigungen empfahl. Diese Beispiele unterstreichen die wachsenden Herausforderungen, echte Informationen online zu unterscheiden.
Überblick über das Problem
Das Fehlen frischer Details zu Grand Theft Auto VI hat fruchtbaren Boden für Desinformation geschaffen, verstärkt durch generative KI-Tools und Plattform-Algorithmen. Die Fortsetzung von Rockstar Games zum Blockbuster Grand Theft Auto V ist weiterhin verschoben, was Fans begierig auf jede Neuigkeit macht, die Betrüger und Content-Creator mühelos ausnutzen.
Wichtige Vorfälle
Dienstag teilte das verifizierte X-Konto Zap Actu GTA6, was es als geleakte Gameplay-Aufnahmen von TikTok ausgab, und lobte die „schockierend lebensechten“ NPCs sowie das fortschrittliche dynamische Wettersystem. Der Post, der eine „EXTREM SCHWERE SITUATION“ hypte, erzielte über 4,2 Millionen Impressionen, obwohl er vollständig fabriziert war. Dieser Fall zeigt, wie schnell falscher Content auf Plattformen wie X, ehemals Twitter, viral gehen kann.
Früher in diesem Jahr führte YouTuber Jeffery Phillips eine „Herausforderung“ durch, um Googles AI Overview-Suchtool zu manipulieren. Durch wiederholte Posts auf X und Reddit über einen nicht existierenden „Twerk-Button“ in Grand Theft Auto VI gelang es ihm, die KI davon zu überzeugen, es als Fakt darzustellen. Phillips investierte etwa drei Monate, von Juli bis Ende September, mit minimalen täglichen Posts.
Weitreichendere Auswirkungen
Googles Einfluss erstreckt sich auf YouTube, wo Anfang dieses Monats die Plattform Tausende Nutzer über einen Fake-Trailer mit dem Titel „Grand Theft Auto VI – Final Trailer (2026) Rockstar Games“ benachrichtigte. Dieser KI-generierte Fan-Konzept hat über 600.000 Aufrufe, 18.000 Downvotes und frustrierte Kommentare wie „Kein Weg dass alle von Google hierhergeschickt wurden lmao“ und „Google hat uns verarscht lmao“.
Ähnliche Probleme betreffen andere Spiele wie Trash Goblin, wo Googles Suchergebnisse inkonsistent falsche Gameplay-Details lieferten und Entwickler frustrierten. Diese Ereignisse verdeutlichen die sich wandelnden Risiken von KI in der Inhaltsverbreitung, die das Vertrauen in Online-Informationsquellen untergraben.