Fifa prüft Ausweitung der Club-WM auf 48 Teams für 2029

Die Fifa plant demnach, die Club-WM ab 2029 auf 48 Teams auszuweiten, nach dem Erfolg der Ausgabe 2025. Die Uefa hat ihre Unterstützung für die Änderung signalisiert, was bessere Beziehungen zwischen den Verbänden markiert. Das Ziel ist, mehr europäische Klubs einzubeziehen, die das vorige Turnier verpasst haben.

Die erweiterte Club-WM startete 2025 mit 32 Teams und war das erste Mal mit mehreren Vertretern pro Konföderation. Trotz anfänglicher Skepsis verzeichnete das Turnier starke Zuschauerzahlen, Einschaltquoten und kommerziellen Erfolg. Nun plant die Fifa weitere Änderungen für 2029, möglicherweise mit einer Erhöhung auf 48 Teams, um dem Format der WM nachzueifern. 

Berichte der Guardian deuten darauf hin, dass die Uefa die Ausweitung unterstützt. Diese Unterstützung hängt davon ab, dass das Turnier nicht alle zwei Jahre stattfindet, um Überlastung des Spielkalenders zu vermeiden. Zuvor lehnte die Uefa Wachstum ab, aus Angst um den Status der Champions League. Die Spannungen zwischen Fifa und Uefa gipfelten im Mai 2025, als europäische Vertreter einen Fifa-Kongress in Paraguay verließen. 

Der Druck zur Ausweitung kommt teilweise daher, dass Klubs wie Barcelona, Liverpool und Manchester United 2025 wegen Länderquoten und eines Vierjahres-Rankings-System verpassten. Die Uefa-Plätze sollen von 12 im Jahr 2025 auf 16 im Jahr 2029 steigen, was die europäische Repräsentation stärkt. Prognosen sehen 16 Plätze für Europa, sechs für Südamerika und moderate Zuwächse für andere Konföderationen vor. 

Das neue Format könnte eine Gruppenphase mit drei oder vier Teams pro Gruppe umfassen, gefolgt von K.o.-Runden. Mögliche Gastgeber für 2029 sind Spanien und Marokko, passend zu ihren Rollen bei der WM 2030. Spieler äußern hingegen Bedenken wegen des vollen Kalenders, mit höherer Spielbelastung und Verletzungsrisiken durch jüngste Änderungen bei Champions League und WM. 

Diese Entwicklung deutet auf eine Versöhnung zwischen Uefa-Präsident Aleksander Ceferin und Fifa-Präsident Gianni Infantino hin und entschärft frühere Konflikte über die Zukunft des Fußballs.

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