Die FIFA hat die FIFA Series 2026 vorgestellt, ein neues internationales Turnier für Nationalmannschaften, das im März und April nächsten Jahres stattfinden soll. Das Event umfasst Ausgaben für Herren und Damen, ausgetragen in mehreren Ländern, um Wettkampfspiele für weniger bekannte Teams zu fördern. Präsident Gianni Infantino hob ihre Rolle bei der Förderung der Universalität des Fußballs hervor.
Die FIFA kündigte am Freitag, dem 21. November 2025, den Start der FIFA Series 2026 an, mit dem Ziel, wettbewerbsorientierte internationale Spiele zu erhöhen, insbesondere für Teams außerhalb der Sportelite. Das Turnier baut auf einem Pilotprojekt aus 2024 auf, das 24 Nationalmannschaften in Venues wie Algerien, Aserbaidschan, Ägypten, Saudi-Arabien und Sri Lanka beinhaltete. Diese erweiterte Ausgabe führt erstmals Damenwettbewerbe ein und reorganisiert bestehende Termine im internationalen Kalender, ohne zusätzliche Spiele hinzuzufügen.
Die Herren-Serie findet in Australien, Aserbaidschan, Indonesien, Kasachstan, Mauritius, Puerto Rico, Ruanda und Usbekistan statt, mit laufenden Gesprächen über weitere Gastgeberländer. Die Damen-Serie debütiert in Brasilien, der Elfenbeinküste und Thailand, wobei die vollständige Liste Anfang 2026 enthüllt wird. Gianni Infantino, FIFA-Präsident, erklärte: «Die FIFA Series geht darum, das Entwicklungspotenzial für Spieler, Trainer und Fans freizusetzen, während wir die Universalität und Vielfalt des Fußballs durch sinnvolle Spiele fördern. Die Ausgabe 2026 wird diesen Einfluss für Herren- und Damenfußball weiter verstärken.»
Das Format stellt Teams aus verschiedenen Konföderationen in freundschaftlichen, aber wettbewerbsorientierten Begegnungen gegenüber. Von den Teilnehmern 2024 sind sieben Teams – Kroatien, Algerien, Südafrika, Ägypten, Tunesien, Kap Verde und Neuseeland – bereits für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert, die am 11. Juni 2026 beginnt und so keine Terminüberschneidungen verursacht. Die Initiative zielt darauf ab, Standards zu heben, Wachstumschancen zu bieten und lokale Gemeinschaften sichtbar zu machen.