Der Verteidiger von Arsenal und der brasilianischen Nationalmannschaft gab an, die Enttäuschung aus dem Champions-League-Finale überwunden zu haben und fokussiert sich nun auf die Weltmeisterschaft.
Gabriel Magalhães, 28, erklärte, er habe nach seiner Saison bei Arsenal, in der das Team nach 22 Jahren wieder die englische Meisterschaft gewann, keinen Grund zur Klage. Er hatte den entscheidenden Elfmeter im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain am 30. Mai verschossen.
„Ich habe nichts zu beklagen“, betonte der Spieler. „Ich hatte eine sehr gute Saison mit Arsenal, wir haben nach 22 Jahren den Titel geholt. Darüber bin ich sehr glücklich. Was das Champions-League-Finale angeht: Nur wer einen Elfmeter schießt, muss auch mit den Konsequenzen leben. Ich bin froh, bei der Nationalmannschaft zu sein und mein Land zu vertreten. Ich habe einen freien Kopf.“
Der Verteidiger lobte zudem Marquinhos von PSG, der ihn nach dem Elfmeter tröstete. Die beiden bilden nun das Verteidiger-Duo der brasilianischen Nationalmannschaft. Magalhães wird bei einigen Trainingseinheiten geschont, um seine Belastung nach 55 Spielen in der Saison 2025/26 zu steuern.
Brasilien trifft am Freitag (19.) in Philadelphia im Rahmen der Weltmeisterschaft 2026 auf Haiti. Gabriel betonte, wie wichtig es sei, keine Gegentore zu kassieren, und sagte, die Gruppe spreche täglich über die Defensive.