George Clooney hat auf Präsident Trump reagiert, nachdem dieser den Schauspieler in sozialen Medien wegen seiner kürzlichen Erlangung der französischen Staatsbürgerschaft verspottet hat. Clooney hat Trumps Slogan „Make America Great Again“ umgemünzt, um Hoffnung auf demokratische Gewinne bei den bevorstehenden Midterm-Wahlen auszudrücken. Der Austausch beleuchtet die anhaltenden Spannungen zwischen Hollywood und dem Weißen Haus.
Am Silvesterabend wandte sich Präsident Trump auf Truth Social gegen George Clooneys Entscheidung, die französische Staatsbürgerschaft zu erwerben, und nannte es „Good News!“. Trump bezog sich auf Clooneys Op-Ed von 2024, in dem der Schauspieler den damaligen Präsidenten Biden aufforderte, sich nach einer Debatte aus dem Präsidentschaftswettlauf zurückzuziehen. In seinem Post schrieb Trump: „Erinnert ihr euch, als Clooney nach der jetzt berüchtigten Debatte Joe bei einem Fundraising fallen ließ, nur um sich einer anderen stellaren Kandidatin, Jamala(K!), anzuschließen, die jetzt gegen den schlechtesten Gouverneur des Landes kämpft, einschließlich Tim Waltz [sic], Gavin Newscum, um zu sehen, wer die Demokraten zu ihrer zukünftigen Niederlage führt. Clooney bekam mehr Publicity für Politik als für seine sehr wenigen und total mittelmäßigen Filme. Er war gar kein Filmstar, er war nur ein durchschnittlicher Typ, der ständig über gesunden Menschenverstand in der Politik jammerte. MAKE AMERICA GREAT AGAIN!“
Clooney, ein langjähriger Kritiker Trumps, reagierte, indem er das Mantra des Präsidenten aufgriff. „Ich stimme dem aktuellen Präsidenten vollkommen zu“, sagte er. „Wir müssen Amerika wieder groß machen. Wir fangen im November an.“ Das scheint auf die Midterm-Wahlen anzuspielen, bei denen Clooney glaubt, dass die Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und möglicherweise den Senat zurückgewinnen könnten.
Die Clooney-Familie, einschließlich seiner Frau Amal Clooney und ihrer zwei Kinder, hat kürzlich die französische Staatsbürgerschaft erhalten. Clooney nannte Frankreichs strengere Datenschutzgesetze als Hauptgrund und wies darauf hin, dass sie besseren Schutz vor Paparazzi bieten, die seine Familie ins Visier nehmen. In einer kürzlichen Variety-Coverstory reflektierte Clooney über seine frühere Freundschaft mit Trump: „Ich kannte ihn sehr gut. Er hat mich oft angerufen und einmal versucht, mir zu helfen, in ein Krankenhaus zu kommen, um einen Rückenchirurgen zu sehen. Ich habe ihn in Clubs und Restaurants gesehen. Er war ein großer Trottel. Nun ja, das war er. Das hat sich alles geändert.“
Clooney äußerte auch Frustration über Medien wie ABC und CBS, die Klagen von Trump beigelegt haben. „Wenn CBS und ABC diese Klagen angefochten und gesagt hätten: ‚Geh ficken‘, wären wir nicht da, wo wir im Land sind“, sagte er. „Das ist einfach die Wahrheit.“ Dieser neueste Streit unterstreicht die anhaltende Kluft zwischen Unterhaltungsfiguren und der Administration.