Grammys on the Hill 2026 thematisiert Herausforderungen durch KI in der Musik

Die Recording Academy veranstaltete vom 21. bis 23. April ihre 25. Grammys on the Hill-Veranstaltung in Washington, D.C., und betonte dabei den Schutz von Musikschaffenden angesichts von Fortschritten im Bereich der KI. Gesetzgeber und Künstler diskutierten über Gesetzesvorhaben wie den NO FAKES Act, um Stimmen und Abbilder zu schützen. Die Veranstaltung umfasste Preisverleihungen, politische Treffen sowie Podiumsdiskussionen zur Zukunft der Musik.

Die dreitägige Veranstaltung zog über 200 Mitglieder der Recording Academy, Branchenführer und Kongressabgeordnete in den Veranstaltungsort The Hamilton Live in der Innenstadt von Washington, D.C. Am 21. April wurden bei den Grammys on the Hill Awards Senator Chris Coons (D-DE) und die Abgeordnete María Elvira Salazar (R-FL) für ihre Unterstützung des NO FAKES Act geehrt, der vor unbefugten KI-Nachbildungen von Stimmen und Abbildern schützen soll. Senator Coons erklärte: „Heutzutage wird zu vielen Künstlern ihr geistiges Eigentum, ihre Identität und ihre Lebensgrundlage von Online-Piraten und KI-Künstlern gestohlen.“ Die Abgeordnete Salazar fügte hinzu: „Der Schutz der Stimmen, Rechte und Lebensgrundlagen von Künstlern ist wichtiger denn je.“ Harvey Mason jr., CEO der Recording Academy, merkte an, dass die Initiative sicherstelle, dass Musikschaffende inmitten technologischer Veränderungen wie KI im Mittelpunkt blieben. „Grammys on the Hill repräsentiert den Kern der ganzjährigen Arbeit der Recording Academy, sich für Musikschaffende einzusetzen“, so Mason. Am 22. April trafen beim Advocacy Day Künstler wie Durand Bernarr, Grace Potter, Israel Houghton, Maggie Rose und Molly Tuttle mit Gesetzgebern wie den Senatoren Alex Padilla, Bernie Sanders und Lisa Blunt Rochester sowie den Abgeordneten Darrell Issa, Erin Houchin und anderen zusammen, um den NO FAKES Act, den TRAIN Act und den CLEAR Act voranzubringen. Ein runder Tisch mit den Senatoren Marsha Blackburn und Peter Welch wurde von einem Empfang mit einem Auftritt des Grammy-Gewinners Bernarr sowie einer Spende von Amazon Music in Höhe von 10.000 US-Dollar an die Howard University begleitet. Die Veranstaltung endete am 23. April mit dem Future Forum, das eine Keynote von Mason und Lyor Cohen von YouTube zu den Herausforderungen durch KI, ein Podium zur Musikausbildung unter der Leitung von Dr. Chelsey Green sowie Diskussionen über KI in Tonstudios beinhaltete.

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