Grey Skies over Rapture, eine Band aus der Hauptstadt Neuseelands, hat eine EP mit drei Songs und dem Titel Kings im Progressive-Death-Metal-Genre veröffentlicht. Die 12-minütige Veröffentlichung weist melodische Elemente auf und fällt durch ihren emotionalen Reichtum auf, trotz des geringen Profils der Band seit 2013. Eine Rezension lobt die Atmosphäre, weist jedoch auf Mixing-Probleme hin.
Grey Skies over Rapture, stammend aus der Hauptstadt Neuseelands, betrat 2013 die Musikszene, hat jedoch eine geringe Sichtbarkeit bewahrt, mit im Durchschnitt weniger als zehn monatlichen Hörern und einer minimalen Bandcamp-Followerzahl. Ihre neueste EP, Kings, markiert einen knappen Einstieg in den progressiven Death Metal und umfasst lediglich drei Tracks mit einer Gesamtlänge von 12 Minuten. Die Band beschreibt sich selbst als melodic death metal, was mit den Beobachtungen des Rezensenten zu ihren genreübergreifenden Qualitäten übereinstimmt. Die EP eröffnet mit „Lunacy“, dem längsten Track, der von dunklen, groovigen Abschnitten zu erhebenden Passagen mit geflüsterten Vocals und prominentem Gitarrenspiel überleitet. Der Rezensent hebt die leicht progressive Instrumentierung über einer verschwommen gemischten Basis hervor, die stärker zum melodic death metal tendiert. Der Titeltrack „Kings“ weckt Post-Rock-Einflüsse durch melancholische Gitarren, Tremolo-Picking und eine Atmosphäre, die Furcht und Hoffnung vermengt. Die reflektierenden Lyrics ergänzen die Musik und erzeugen ein zugängliches, emotional nachhallendes Stück. Mit „Immortalized (Kings)“ schließt die EP den melodischen Faden ab und liefert eine weitere Portion atmosphärischen Metals. Obwohl die Ideen der fünf Bandmitglieder faszinierend sind, erfährt das Mixing von NEKKO MIX Kritik wegen verschlammter Gitarren und des Basses, wobei Klarheit erst in den Solos zutage tritt. Die Gutturals von Richard Matthews passen zur kurzen Laufzeit und wirken nicht abgestanden. Die EP erhält eine 7/10-Bewertung, wobei der Rezensent Interesse an der Zukunft der Band äußert und sie einem breiteren Publikum empfiehlt. Zu den Bandmitgliedern zählen Jake Forster am Schlagzeug, Ben Claxton und Andrew Collett an den Gitarren, Richard Matthews am Gesang und Joshua Murray am Bass.