Die norwegische Metal-Band Vreid hat ihre neue Single „Loving the Dead“ veröffentlicht, mit Sängerin Agnete Kjølsrud von Djerv und Schauspieler Chris Pontius. Der Track stammt aus ihrem kommenden Album The Skies Turn Black, das am 6. März über Indie Recordings erscheint. Ein Musikvideo begleitet die Veröffentlichung, gedreht in einer Osloer Kirche.
Vreid, als norwegische Metal-Pioniere beschrieben, stellte „Loving the Dead“ am 20. Februar 2026 vor. Die Single entstand aus einer Kollaboration, die aus einem Zufallstreffen und gemeinsamen Interessen an dunklerer Kunst und Kultur hervorging. Sie verbindet Vreids rohen, atmosphärischen Klang mit Kjølsruds gespenstischen Vocals, die sie mitgeschrieben hat. nnDie Lyrics erkunden eine surreale innere Welt, dominiert von Dunkelheit und destruktivem Selbstgespräch, enthalten jedoch eine subtile Präsenz von Liebe. Die Band lässt sich von David Lynchs Universum inspirieren und überlässt die Interpretation dem Hörer. Wie Jarle Kvåle von Vreid erklärte: „Wir wollten etwas Kinematisches und Unerwartetes schaffen. Kein reines Performance-Video, sondern eine visuelle Reise.“ nnUnter der Regie von Ulvar Gansum wurde das Musikvideo in einer Kirche in Oslo gedreht. Es zeigt Pontius' Figur, die vom Chaos einer Bar in eine rituelle Szenerie übergeht, beeinflusst von Kjølsruds sirenenhafter Gestalt und maskierten Teilnehmern, und letztlich die Dunkelheit umarmt. Pontius, bekannt aus Jackass, meinte: „Es fühlte sich gar nicht seltsam an. Es fühlte sich natürlich an.“ nnDiese Veröffentlichung geht dem Album The Skies Turn Black voraus, dem ersten von Vreid seit fünf Jahren. Die Band beschreibt die Entstehung als anspruchsvoll, mit Kommunikationskämpfen, die jedoch zu 11 Tracks führten, produziert von Anders Nordengen mit Artwork von Kim Holm. Die Tracklist umfasst „From These Woods“, „The Skies Turn Black“, „A Second Death“, „Kraken“, „Loving the Dead“, „Build & Destroy“, „Chaos“, „Flammen“, „Smile Of Hate“, „Echoes Of Life“ und „The Earth Rumbles“. nnVreid plant für 2026 eine Europatournee mit Hypocrisy, Abbath und Vomitory zur Album-Promotion.