Guitar Center enthüllt die 10 meistgespielten Riffs in seinen Filialen

Gabe Dalporto, CEO von Guitar Center, hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die die am häufigsten in den Filialen gespielten Gitarrenriffs identifiziert. Metallica mit „Master of Puppets“ führt die Liste an, gefolgt von Klassikern von Guns N' Roses und den White Stripes. Die Erkenntnisse verdeutlichen konstante Muster beim Herumspielen der Kunden im ganzen Land.

Guitar Center führte eine Umfrage unter der Geschäftsführung seiner Filialen durch, um die am häufigsten gespielten Riffs zu ermitteln, was eine erstaunliche Konsistenz über verschiedene Standorte und Regionen hinweg offenbarte. „Wir haben uns mit einer Umfrage an unsere Filialleiter gewandt und gesagt: ‚Schreibt auf, was eure meistgespielten Lieder sind, und erzählt uns von Anekdoten, was auch immer ihr habt‘“, sagte Dalporto gegenüber dem Rolling Stone. Die Initiative wurde durch jahrelange Erfahrung mit repetitivem Spiel inspiriert, einschließlich eines früheren Verbots von Led Zeppelins „Stairway to Heaven“, das Dalporto im vergangenen Jahr zusammen mit dem Musiker Døvydas bei einem öffentlichen Auftritt aufhob. Die Top-10-Liste umfasst: 1. Metallicas „Master of Puppets“, 2. Guns N’ Roses „Sweet Child O’ Mine“, 3. The White Stripes „Seven Nation Army“, 4. Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“, 5. John Mayers „Slow Dancing in a Burning Room“, 6. Metallicas „Enter Sandman“, 7. Tools „Schism“, 8. Ozzy Osbournes „Crazy Train“, 9. Nirvanas „Come As You Are“ und 10. Deep Purples „Smoke on the Water“. Metallica und Nirvana sind die einzigen Interpreten mit jeweils zwei Nennungen. Dalporto bemerkte Überraschungen, wie das Fehlen von Jimi-Hendrix-Titeln, Pearl Jams „Alive“ oder „Stairway to Heaven“, trotz dessen kultureller Assoziation mit Gitarrengeschäften. Er äußerte Verständnis für die Mitarbeiter, die endlose, oft unvollkommen gespielte Wiederholungen ertragen müssen, betonte jedoch, dass die Geschäfte dazu konzipiert seien, das Ausprobieren zu ermöglichen. „Diese Lieder werden sehr oft gespielt. Sie werden oft nicht gut gespielt. Man hört die Songs also immer und immer wieder, aber wenn jemand sie wirklich beherrscht, dann merkt man das“, sagte er. Laut Dalporto entstehen gelegentlich spontane Jam-Sessions aus dem Chaos, etwa wenn talentierte Gitarristen bei „Master of Puppets“ aufeinander abgestimmt spielten und damit den Beifall der Umstehenden ernteten.

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