Jafar Panahis ‘It Was Just an Accident’ gewinnt Top-Asia-Pacific-Screen-Awards

Der Film ‘It Was Just an Accident’ des iranischen Regisseurs Jafar Panahi hat bei den 18. Asia Pacific Screen Awards den Preis für den besten Film und den besten Regisseur erhalten. Die Zeremonie fand auf Australiens Gold Coast statt und feierte Exzellenz aus 24 Ländern der Region. Andere Kategorien hoben vielfältige Erzählungen in Jugendfilmen, Animation und Dokumentationen hervor.

Veranstaltungsübersicht

Die 18. Asia Pacific Screen Awards fanden im The Langham Hotel auf Australiens Gold Coast statt und würdigten herausragende Leistungen im Filmemachen aus der Asien-Pazifik-Region. Die Veranstaltung, unterstützt von Partnern wie Screen Queensland, Screen Australia und Jewel Gold Coast, präsentierte Werke aus 24 Ländern und Regionen und repräsentierte eine vielfältige Palette von Perspektiven.

Wichtigste Gewinner

Jafar Panahis ‘It Was Just an Accident’ (Un simple accident), eine Koproduktion aus Iran, Frankreich und Luxemburg, gewann sowohl den besten Film als auch den besten Regisseur. Der Film, der auch die Goldene Palme in Cannes erhielt, wurde von Panahi zusammen mit Philippe Martin inszeniert und produziert. In der Kategorie Großer Preis der Jury erhielt Akio Fujimotos ‘Lost Land’ (Harà Watan), eine Koproduktion aus Japan, Frankreich, Malaysia und Deutschland, die sich mit vertriebenen Rohingya-Kindern auseinandersetzt, die höchste Auszeichnung; produziert von Kazutaka Watanabe.

Singapurs Tan Siyou und Produzentin Fran Borgia erhielten den besten Jugendfilm für ‘Amoeba’, während Kim Bo-sols koreanische Animation ‘The Square’ den besten Animationsfilm gewann. Sepideh Farsis Dokumentarfilm ‘Put Your Soul on Your Hand and Walk’, der eine Perspektive aus Gaza bietet, gewann den besten Dokumentarfilm, wobei Deming Chens ‘Always’ eine ehrende Erwähnung erhielt.

Weitere Auszeichnungen

Chie Hayakawa gewann das beste Drehbuch für ‘Renoir’, in dem Yui Suzuki als beste neue Darstellerin ausgezeichnet wurde. Sean Lau erhielt die beste Performance für ‘Papa’, und Batara Goempar die beste Kamera für ‘Samsara’. Der Preis für kulturelle Vielfalt ging an Aktan Arym Kubats ‘Black Red Yellow’ aus Kirgisistan, und der Young-Cinema-Preis, in Partnerschaft mit Netpac, an Rohan Parashuram Kanawade für ‘Cactus Pears’ (Sabar Bonda).

Die australische Produzentin Greer Simpkin erhielt den FIAPF-Preis für herausragende Beiträge. Ein neuer Preis für das New-Filmmaker-Forum ging an Prabhath Gurung für ‘Son of a Honey Hunter’. Die Zeremonie kündigte Zuschüsse des 2025 MPA APSA Academy Film Funds für Projekte wie Anocha Suwichakornpongs ‘Fiction’ aus Thailand und Thien An Phams ‘Heaven in a Wildflower’ aus Vietnam an.

Tracey Vieira, Vorsitzende der Awards, bemerkte: „Dieses Jahr sehen wir weiterhin einen mächtigen Aufschwung aufstrebender Filmemacher, deren kühne, authentische Erzählkunst eine der vielfältigsten Sammlungen von Perspektiven widerspiegelt, die APSA je präsentiert hat.“ Die Asia Pacific Screen Academy umfasst nun über 1.725 regionale Filmemacher.

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