James Burrows, der gefeierte Fernsehregisseur und Mitbegründer von Cheers, ist am Freitag nach kurzer Krankheit im Alter von 85 Jahren im Schlaf gestorben.
Die Familie Burrows gab seinen Tod in einer Stellungnahme bekannt und betonte, dass er friedlich im Kreis seiner Liebsten verstorben sei. Sie hoben seine fünf Jahrzehnte umfassende Karriere hervor, in der er mehr als 1.000 Episoden inszenierte und maßgeblich an der Gestaltung von Serien wie Taxi, Frasier, Friends, Will & Grace sowie Two and a Half Men beteiligt war.
Burrows begann seine Regielaufbahn in den 1970er Jahren mit Episoden der Mary Tyler Moore Show und der Bob Newhart Show. Später führte er bei 236 Folgen von Cheers Regie, die er gemeinsam mit Glen und Les Charles entwickelte, und leitete die Pilotfolgen für Taxi, Two and a Half Men und andere Serien. Zudem führte er bei allen 10 Episoden der kürzlich erschienenen Serie Mid-Century Modern Regie.
Seine Familie würdigte seine Güte und seine Fähigkeit, seinen Kollegen das Gefühl zu geben, geschätzt zu werden. In einer Stellungnahme von NBC wurde er als der Mann hinter den Kulissen bezeichnet, der wusste, wie man das Publikum zum Lachen bringt. Burrows gewann 11 Primetime Emmy Awards bei 48 Nominierungen und wurde in die Television Academy Hall of Fame aufgenommen.