James Cameron nennt KI, die Schauspieler ersetzt, horrifying

In einem kürzlichen Interview bei CBS Sunday Morning hat Regisseur James Cameron starke Ablehnung gegenüber generativer KI geäußert, die menschliche Schauspieler ersetzt, und die Idee als 'horrifying' bezeichnet. Bei der Promotion des kommenden Avatar: Fire and Ash betonte er die Heiligkeit realer Leistungen bei der Motion-Capture-Technik. Cameron sieht KI als potenzielles Werkzeug für kostengünstige VFX, besteht aber darauf, dass sie echte Kreativität nicht replizieren kann.

Interviewkontext

James Cameron erörterte seine Ansichten zur Künstlichen Intelligenz in einem ausführlichen Interview bei CBS Sunday Morning am 30. November 2025, während er Avatar: Fire and Ash promotete, den dritten Teil der Avatar-Franchise, der am 19. Dezember 2025 in die Kinos kommt. Der dreifache Oscar-Gewinner, bekannt für Filme wie Titanic und The Terminator, reflektierte über seinen frühen Einsatz von Motion-Capture-Technologie im Avatar von 2009, die er zunächst geheim hielt, um die 'Magie' für das Publikum zu bewahren – eine Entscheidung, die er nun als Fehler bezeichnet, der Missverständnisse über das Ersetzen von Schauspielern durch Computer befeuerte.

Haltung zur generativen KI

Cameron, der im Vorstand von Stability AI sitzt, unterschied Motion Capture als 'Feier des Schauspieler-Regisseur-Moments' von generativer KI, die er als fähig beschrieb, 'eine Performance aus dem Nichts mit einem Text-Prompt zu erzeugen'. Er sagte: 'Das ist horrifying für mich. Das ist das Gegenteil. Das ist genau das, was wir nicht tun.' Er fügte hinzu: 'Ich will keinen Computer das machen lassen, womit ich mich brüste, es mit Schauspielern zu können. Ich will Schauspieler nicht ersetzen, ich liebe es, mit Schauspielern zu arbeiten.'

Potenzielle Vorteile und Grenzen

Trotz seiner Bedenken erkannte Cameron die Rolle der KI an, visuelle Effekte 'günstiger' zu machen, was imaginative Genres wie Science-Fiction in einem schrumpfenden Kinomarkt, der etablierte IP bevorzugt, wiederbeleben könnte. Er argumentierte, dass KI, trainiert auf bestehenden Daten, keinen wirklich originellen Inhalt produzieren kann: 'Was generative KI nicht kann, ist etwas Neues zu schaffen, das noch nie gesehen wurde... Du findest nicht die Eigenarten eines bestimmten Schauspielers.' Dies, glaubt er, wird menschliche Kunst erheben und 'den Akt der Performance... heiliger machen, noch mehr'.

Reaktion der Branche im Großen und Ganzen

Camerons Kommentare stimmen mit Kritiken von Filmemachern wie Guillermo del Toro, Celine Song und Denis Villeneuve überein, die erklärt haben, dass KI im Filmemachen nichts zu suchen hat. Ein jüngstes Beispiel für Gegenreaktion war die Vorstellung der KI-Darstellerin Tilly Norwood beim Zurich Summit im September 2025, die auf breite Ablehnung in der Branche stieß.

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